In einem brennenden Auto sind unmittelbar vor dem Eingang zum Kaiserpalast im Zentrum Pekings drei Menschen ums Leben gekommen. Elf Touristen und Polizisten seien am Montag verletzt worden, als der Geländewagen in eine Steinbrücke vor der Verbotenen Stadt gefahren sei und Feuer gefangen habe, berichtete die Polizei im chinesischen Kurzmitteilungsdienst Weibo. Die Flammen seien schnell von herbeieilenden Sicherheitsleuten gelöscht worden.

Die verletzten Touristen und Polizisten seien in nahegelegene Krankenhäuser gebracht worden. Woher die Touristen stammten, ist unbekannt. Zu ihrem Zustand machte die Polizei keine Angaben. Es werde untersucht, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
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Das Areal unmittelbar vor der Verbotenen Stadt ist normalerweise für Autos gesperrt. Mehrere Steinbrücken führen zum Südeingang der Verbotenen Stadt. Metallsperren grenzen den Fußgängerweg von der mehrspurigen Changan-Straße ab. Auf der anderen Straßenseite liegt der Tiananmen-Platz. Es ist nicht bekannt, wie der Wagen hinter die Absperrung kommen konnte.

Das gesamte Gebiet gehört zu den am besten bewachten Plätzen Chinas. Westlich vom Tiananmen-Platz liegt die Große Halle des Volkes, Sitz des chinesischen Parlamentes. Wenige Hundert Meter entfernt hat Chinas Staatsführung auf dem abgeschirmten Zhongnanhai-Gelände ihren Sitz.