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Model S: Tesla ruft 123.000 Fahrzeuge zurück

Sein meistverkauftes Auto bereitet Tesla Probleme. Beim Model S kann es wegen mangelhafter Schrauben bei kaltem Wetter Schwierigkeiten mit der Servolenkung geben.
Das Model S ist das meist verkaufte Auto der Firma Tesla. © Jason Reed/Reuters

In seiner bislang größten Rückrufaktion hat der Elektroautohersteller Tesla weltweit 123.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Betroffen sei das Model S, allerdings nur die Autos, die vor April 2016 gebaut wurden, schreibt das Unternehmen in einer E-Mail an Kunden.

Demnach habe der Hersteller festgestellt, dass es in Regionen mit kaltem Wetter zu starker Korrosion bestimmter Schrauben kommen könne, die zu einer Beeinträchtigung der Servolenkung führe. Deshalb müssten diese Komponenten ausgetauscht werden. Die Schrauben stammen vom deutschen Zulieferer Bosch.

Ein akutes Risiko bestehe für die Kunden nicht, die Wagen könnten bis zur Reparatur gefahrlos weitergefahren werden. Auch seien Tesla keine Verletzungen oder Unfälle in Verbindung mit dem Problem bekannt, hieß es.

Elektroautos - Tesla erwirtschaftet hohen Verlust 550 Millionen Euro Verlust hat der Autobauer im vierten Quartal gemacht. Bis Ende März sollen trotzdem wöchentlich 2.500 Autos des erschwinglicheren Model 3 produziert werden.

Die Aktie der Firma von Milliardär Elon Musk reagierte nachbörslich und fiel um knapp vier Prozent. Tesla steht bereits unter Druck: Das Unternehmen macht zunehmend Verluste und tut sich schwer mit dem Anlauf der Massenproduktion seines ersten Mittelklassewagens Model 3. Außerdem wurde vor Kurzem bekannt, dass die US-Behörde für Transportsicherheit einen weiteren tödlichen Unfall mit einem Tesla-Auto untersucht.

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