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Lieferservice: Mit dem Privatauto Amazon-Pakete ausliefern

Der Internethändler Amazon hat eine Art Uber für Pakete nun auch in Deutschland gestartet: Selbständige sollen in Berlin mit ihrem Privatauto Bestellungen ausfahren.

Selbstständige können bald auch in Berlin für Amazon Pakete ausliefern. Seit heute rekrutiert der Internethändler online Zusteller für sein Programm Amazon Flex. Der 2015 in den USA eingeführte Lieferdienst startet damit erstmals in Deutschland – pünktlich zum nahenden Weihnachtsgeschäft. "Wir wollen in den nächsten Wochen die ersten Kunden beliefern", sagte eine Amazon-Sprecherin dem Berliner Tagesspiegel. Der Dienst solle zunächst nur in der Hauptstadt und später in weiteren Regionen verfügbar sein.

Die Zusteller sollen nach Vorstellung von Amazon selbständig arbeiten und ihr eigenes Fahrzeug nutzen. Interessierte Fahrer können sich auf einer Webseite registrieren. Dort wird darauf hingewiesen, dass man nicht mit einer Vollzeittätigkeit rechnen solle. Die verfügbaren Schichten könnten von Woche zu Woche schwanken und würden nicht garantiert.

Potenzielle Paketboten müssen volljährig sein und einen Führerschein, ein Auto und ein Smartphone haben. Eine vierstündige Lieferschicht werde mit bis zu 64 Euro entlohnt, verspricht Amazon. Dieser Maximalverdienst entspräche einem Stundenlohn von 16 Euro, läge also deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro. Aus der Ausschreibung geht nicht hervor, ob Amazon sich auch an den Unterhaltskosten für die Fahrzeuge der Privatpersonen beteiligen wird.

Amazon arbeitet laut eigenen Angaben in den USA, in Großbritannien und in Singapur bereits mit Tausenden Privatpersonen zusammen, die für Amazon Flex Pakete ausliefern.

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