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Klimaschutz: Frankreich führt Ökosteuer auf Flugtickets ein

Wer künftig in Frankreich ein Flugticket kauft, muss je nach Ziel und Flugklasse eine zusätzliche Ökosteuer zahlen. Die Einnahmen sollen dem Bahnverkehr zugutekommen.
Triebwerk einer Boeing 787-9 Dreamliner am Flughafen Charles de Gaulle in Paris © Benoit Tessier/Reuters

Wer im kommenden Jahr ab Frankreich fliegt, muss eine zusätzliche Steuer auf seine Flugtickets bezahlen. Wie die französische Verkehrsministerin Élisabeth Borne mitteilte, soll es künftig eine Ökosteuer auf Flugtickets geben. Davon erhofft sich die Regierung einen Erlös von jährlich gut 180 Millionen Euro, der vor allem der Bahn zugutekommen soll.

Wie Ministerin Borne mitteilte, soll die Steuer je nach Flugziel und Klasse zwischen 1,50 Euro und 18 Euro pro Ticket betragen. Der Höchstbetrag wird demnach für Businesstarife der Langstrecke fällig. Betroffen sind laut Borne nahezu alle Flüge, die in Frankreich starten. Ausnahmen soll es für Umsteigeverbindungen geben, die über Frankreich gehen. Auch Flüge auf die Mittelmeerinsel Korsika und in die französischen Überseegebiete sind ausgenommen.

Der internationale Flugverkehr gilt als erhebliche Belastung für Klima und Umwelt. So hatte erst im Mai der französische Präsident Emmanuel Macron eine europaweite Kerosinsteuer gefordert. Befürworter einer Steuer auf Flüge argumentieren, dass es nicht sinnvoll sei, Autobenzin zu besteuern, nicht jedoch Kerosin.

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