Die Grundlage für Cognac bildet bekanntlich Weißwein, und die Region rund um Cognac bietet die perfekten klimatischen Voraussetzungen für den Weinbau. Das wusste auch Richard Hennessy, als er sich vor 250 Jahren hier niederließ und sein Handelshaus gründete. Um aus Wein einen Brand zu produzieren, bedarf es der Destillation. "Unter Destillieren versteht man die Gewinnung eines möglichst wohlschmeckenden Gemischs aus Alkohol, Wasser und natürlichen Aromen des Weins. Sobald es zweimal gebrannt wurde, sprechen wir von "Eau-de-Vie" oder "Lebenswasser", erklärt Jean-Pierre Vidal. Er ist Brennmeister im Hause Hennessy und leitet die traditionsreiche "Destillerie du Peu". Sie existiert seit dem 16. Jahrhundert und nutzt bis heute das charentaiser Brennverfahren. Erst nach dem zweiten Destilliervorgang entsteht das Eau-de-Vie mit rund 70 Prozent Alkoholgehalt. Neun Liter Wein benötigt man, um einen Liter dieses Lebenswassers zu gewinnen, das anschließend in französische Eichenfässer unterschiedlicher Altersstufen abgefüllt wird.

Für den Hennessy 250 Collector Blend wurden ausschließlich Eaux-de-vie ausgewählt, die zwischen 15 und 35 Jahre alt sind und während des Reifeprozesses die perfekte Harmonie aus Fülle, Lebendigkeit und Eleganz erreicht haben. 

© Leif Carlsso

Gelagert wurde der Jubiläums-Brand in 250 handgefertigten Fässern à 250 Liter unter optimalen Bedingungen am Ufer der Charente, in nächster Nähe des Gründerkellers, so dass darin ein ganz großer Cognac reifen konnte.

Jetzt im November herrscht in Hennessys "Distillerie du Peu" wieder Hochbetrieb. Denn nur von Anfang November bis Ende März darf destilliert werden, damit der Wein nicht durch hohe Außentemperaturen beeinträchtigt wird. An diesem geschichtsträchtigen Ort wurden seit Anbeginn des Bestehens unzählige erstklassige Cognacs erschaffen, die alle den Namen Hennessy tragen. Und wenn man die Geschichte dahinter kennt, weiß man: Diese Marke ist nicht nur ein Garant für exzellente Qualität, sondern auch eine historische Sensation.