Als Mechaniker einen Zug steuern oder als Frisörin in die Stadtverwaltung wechseln – der Quereinstieg in einen anderen Beruf ist längst kein Phänomen mehr. Doch was kaum jemand weiß: Auch akademische Bildungswege führen nicht immer geradeaus. So wie bei Marco, der ohne Abitur studiert hat. Der Durchstarter hat gezeigt, dass ein Hauptschulabschluss kein Hindernis für eine Karriere auf dem zweiten Bildungsweg bedeutet.

Bis Marco in seinem Traumjob, Brand Manager für Pernod Ricard Swiss, ankam, war es für ihn allerdings ein weiter und steiniger Weg. Sein persönliches Motto "euch zeig ich’s" ist tief in seiner Kindheit verwurzelt und eine Kampfansage. Die Empfehlung an eine Hauptschule als weiterführende Schule prägt ihn für sein ganzes Leben.

Um seine Chancen auf einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu erhöhen, besucht er nach dem Hauptschulabschluss eine Wirtschaftsschule, um dort seinen Realschulabschluss zu machen. Und hat Erfolg: Die Ausbildung zum Industriekaufmann in einem namhaften Konzern verkürzt Marco sogar. Als sich ihm die Chance bietet, parallel zum Berufsschulunterricht die Fachhochschulreife nachzuholen, überlege er nicht lange – auch wenn das bedeutet, dass er nun an drei Abenden pro Wochen zusätzlich die Schulbank drücken muss. In seinem Arbeitsalltag entdeckt er dann seine Leidenschaft fürs Marketing und muss erstmal wieder schmerzhaft erkennen, dass seine Bildungsabschlüsse für seinen Traumjob nicht reichen.

Aber so leicht geschlagen gibt er sich auch diesmal nicht. Seine Erfahrung hatte ihm schon einmal gezeigt, wie wichtig es ist, dranzubleiben und sich weiterzubilden, wenn man etwas erreichen möchte. Das berufsbegleitende Bachelor-Studium "Business Administration" an der FOM Hochschule überzeugte ihn mit Präsenzkonzept, hohem Praxisbezug und international anerkanntem Abschluss. Langfristig möchte er nämlich zum Brand Director aufsteigen und seine internationale Karriere vorantreiben. Zweifel, dass er es nicht schaffen könnte, hat Marco nicht.


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