Eine Existenzgründung erfordert viel Mut und Durchhaltevermögen. Experten zufolge scheitert ein Großteil der Startups in den ersten drei bis fünf Jahren. Dennoch nehmen immer mehr junge Menschen das Risiko auf sich und wagen noch während ihres Studiums oder direkt danach den Schritt in die Selbstständigkeit. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Schließlich liefert der Austausch mit Dozenten und Kommilitonen wichtige Impulse. Vor allem in praxisorientierten Hochschulen wie der FOM stimmen die Studieninhalte zudem oft mit den Themen überein, die für eine Gründung relevant sind. Dazu gehören etwa Buchhaltung, strategische Unternehmensführung oder Controlling.

Einer, der sich auf den Weg vom berufsbegleitenden Studium in die Selbständigkeit gemacht hat, ist FOM Absolvent Andreas. Gemeinsam mit zwei Partnern hat der 31-Jährige ein Startup gegründet, das sich mit Künstlicher Intelligenz und der Frage beschäftigt, wie monotone Prozesse revolutioniert werden können. Dabei kommt Andreas eigentlich aus der Versicherungsbranche. Mit IT, geschweige denn Künstlicher Intelligenz, hatte er bis dato keine Berührungspunkte. Den entscheidenden Impuls brachte schließlich seine Thesis im Master "Finance & Accounting". Dabei erfuhr Andreas zum ersten Mal von selbstlernenden Algorithmen. Ihm sei sofort klar gewesen, dass diese Technologie die Welt verändern würde, erinnert sich der Gründer. Seitdem lässt ihn die Thematik nicht mehr los. Sogar das Programmieren hat er sich selbst beigebracht hat. Inzwischen arbeitet Andreas ununterbrochen am großen Durchbruch. Erste Erfolge gab es bereits: Sein Startup wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des "Gründerwettbewerbs – digitale Innovation" ausgezeichnet.


Zurück zur Übersicht.