Der NSU-Prozess l��uft, die Angeklagte Beate Zsch��pe schweigt, und ��ber ihre Verb��ndeten Uwe Mundlos und Uwe B��hnhardt kann nach deren mutma��lichen Selbstmord nur spekuliert werden. Dabei stellen sich viele Fragen: Warum konnte der Nationalsozialistische Untergrund dreizehn Jahre lang Deutschland terrorisieren und zehn Morde begehen? Wieso ermittelte die Polizei meist in die falsche Richtung? Wie war es den T��tern m��glich, sich so stark zu radikalisieren? Ist das Netzwerk der Rechtsextremisten viel gr����er, als bisher angenommen? Und welche Rolle spielt dabei der Verfassungsschutz? Stefan Aust, langj��hriger "Spiegel"-Chefredakteur und Dirk Laabs, Journalist und Filmemacher, haben intensiv recherchiert, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen. In ihrem Buch "Heimatschutz" beschreiben sie die Entwicklungsgeschichte der T��ter in der rechtsradikalen Szene. Au��erdem setzen die Autoren sich mit der Polizeiarbeit auseinander, die sowohl bei den Bank��berf��llen als auch bei den Morden entscheidende Hinweise ignoriert und falsche F��hrten verfolgt hat. Doch die Erkl��rung, dass Polizei und Justiz auf dem rechten Auge blind waren und so eine massive Ausbreitung der rechten Gewalt erst m��glich wurde, kann die beiden Journalisten nicht ��berzeugen und sie richten daher ihr Augenmerk auf die Rolle des Verfassungsschutzes. Der Nachrichtendienst hat die rechtsradikale Szene mit V-M��nnern unterwandert, auch die drei Neonazis aus Zwickau waren von Spitzeln umstellt - doch warum lie�� sich die rechte Szene irgendwann nicht mehr kontrollieren, und warum hielt niemand die drei auf?��