Dieses Buch ist eine Zeitreise und eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort, denn "Letters of Art" entführt in eine Welt, in der Briefe von Hand verfasst und wochenlang auf abenteuerlichen Transportwegen unterwegs waren. Doch es sind nicht irgendwelche Briefe, die der Schriftsteller und Kulturhistoriker Michael Bird gesammelt hat, sondern die von bedeutenden Künstlern wie Leonardo da Vinci, Rembrandt, Gustav Klimt, Auguste Rodin, Pablo Picasso, Andy Warhol oder Frida Kahlo. Knapp 100 Originalbriefe, die zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert versendet wurden, hat der Autor in dem hochwertig gedruckten Buch versammelt. Einige wurden mit Zeichnungen oder Skizzen versehen, die meisten sind von Hand geschrieben, und alle werden vom Herausgeber kommentiert, der die jeweiligen Lebensumstände des Künstlers erklärt und die Korrespondenz dadurch einordnet.



So lesen wir, dass die junge Bildhauerin Camille Claudel ihren Geliebten Auguste Rodin bittet, für sie shoppen zu gehen, denn sie brauche dringend einen Badeanzug: "dunkelblau mit weißen Borten, zweiteilig, Bluse und Hose (mittlere Größe)", um zwei Zeilen weiter zu schreiben: "Ich schlafe völlig nackt, um das Gefühl zu haben, dass Sie da sind." Auch die Geburtstagseinladung von George Grosz zu seinem 52. Geburtstag erzählt eine ganze Geschichte, schließlich hat er sie mit einer Zeichnung verziert, die darstellt, wie viele Gläser Cognac er an diesem Abend zu trinken gedenke. Wir staunen über die Genesungswünsche der britischen Kinderbuchautorin Beatrix Potter an einen siebenjährigen Jungen, denn die bezaubernden Zeichnungen auf diesem Brief sind die Grundlage für ihren späteren Kinderbuchklassiker "Die Geschichte von Peter Hase".


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