In "Schattenmänner" muss der Kult-Kommissar Eugen de Bodt in Regierungskreisen und Facebookgruppen ermitteln – und sorgt so für höchstes Lesevergnügen.

"Eugen de Bodt ist ein Schnösel", sagt der Autor Christian von Ditfurth über die Hauptfigur seiner Krimiserie. Da stimmt man ihm als Leser schnell zu, und doch schließt man Kommissar de Bodt sofort ins Herz, denn er ist unkonventionell, hat eine soziale Ader und schert sich weder um die Erwartungen anderer noch um bürokratische Vorgaben. Seit 2014 lässt der Historiker von Ditfurth diesen Kommissar in seinen politischen Krimis ermitteln, die sich durch scharfe Dialoge und Anspruch von dem breiten Thrillerangebot abheben. Jetzt ist der vierte Teil der Serie erschienen: "Schattenmänner", ein weiterer Garant für Wortwitz, Action und Spannung bis zum Schluss.
Aber fangen wir vorne an, der Kriminalkommissar, der seit seinen Ermittlungen im Kanzleramt einen direkten Draht zur Bundeskanzlerin hat, steht vor einem pikanten Fall: Die Geliebte eines Bundesministers, der von der bayerischen Schwesterpartei ins Kabinett berufen wurde, wird ermordet, der Minister und auch seine Frau stehen unter Verdacht. Dann stirbt in Düsseldorf ein Mann bei einem Verkehrsunfall, und in Paris wird eine Programmiererin tot aufgefunden. Sämtliche Ermittler tappen im Dunkeln, nichts weist auf einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen hin – bis ans Licht kommt, dass alle drei Opfer sich über Facebook kannten – sie waren Mitglied in einer Katzengruppe. Ein merkwürdiger Zufall, verbirgt sich hinter dieser Gruppe mehr als Tierliebe? Endlich entdeckt de Bodts Kollege Yussuf versteckte Zeichen in den Katzenfotos, hier wurde verdeckt kommuniziert – sind damit auch die anderen Gruppenmitglieder in Lebensgefahr?

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