Kristian Bang Foss erzählt die Geschichte von zwei ungleichen Freunden, die auf der Suche nach Gesundheit und einem besseren Leben eine abenteuerliche Reise nach Marokko unternehmen.  

Asger ist Werbetexter, er lebt mit seiner Freundin Sara und deren Kind in Kopenhagen und führt ein geregeltes Leben – bis zu dem Tag, an dem er denkt, er könne eine neue Werbekampagne aus dem Ärmel schütteln. Auf die Schnelle sucht er sich die passenden Fotos im Internet zusammen und bemerkt nicht, dass er mit einem italienischen Faschisten für die interkulturelle Kunstmesse wirbt. Es folgt die fristlose Kündigung – und Asgers Abstieg. Er lässt sich gehen, wird von Sara vor die Tür gesetzt und verkommt immer mehr: "In meinem Flur häuften sich die Mahnungen und Reklame, an der Küchentür volle Müll- und Leerguttüten. Auf meinem Küchentisch wuchsen die Stapel mit schmutzigem Geschirr, an meinem Körper die Fettdepots. Alles türmte und sammelte sich an, bis auf das Geld." Schließlich muss Asger sich um einen neuen Job bemühen und wird Pflegehelfer von Waldemar. Der 22-Jährige sitzt im Rollstuhl und ist sterbenskrank: "Er war ein wandelndes Lexikon seltener und unschöner Leiden, ja, er hatte so viele Krankheiten, dass ich wohl ohne weiteres einen Mord begangen hätte, um vor derlei verschont zu bleiben." Für Asger, der sich bis dahin noch nicht mal um sich selbst kümmern konnte, beginnt ein neues Leben, nicht besser oder schlechter als das alte, sondern völlig anders.