Endlich ist es da, das neue Buch von Dörte Hansen. "Mittagsstunde" ist ein bewegender Roman über Herkunft, Identität, Abschied und Neubeginn.

Seit Dörte Hansen in 2015 mit ihrem Romandebüt "Altes Land" einen Bestseller schrieb, warten die Leser gespannt auf ihr neues Buch und fragen sich, ob die Autorin an diesen Erfolg anknüpfen kann. Jetzt ist es soweit, Hansens neuer Roman "Mittagsstunde" erscheint und nimmt uns erneut mit aufs Land, diesmal geht es in ein kleines nordfriesisches Geestdorf namens Brinkebüll. Wir lernen Ingwer Feddersen kennen, er kehrt zurück in sein Heimatdorf, um sich um die Großeltern Ella und Sönke zu kümmern, beide über 90 Jahre alt. "Die beiden Alten waren auf den letzten Metern. Er wollte es jetzt gut zu Ende bringen, sie würden Vater-Mutter-Kind mit neu verteilten Rollen spielen. Ingwer Feddersen, Studierer, Büchermilbe, würde ausnahmsweise etwas Nützliches, Normales tun."

Und schon sind wir mittendrin im friesischen Dorfleben, das sich seit Jahrzehnten immer weiter auflöst. Alte Höfe werden abgerissen und durch moderne Stallanlagen ersetzt, kleine Geschäfte und Dorfschulen müssen schließen, und die Hoferben weigern sich, Bauern zu werden. Nur der alte Sönke Feddersen steht weiter hinter dem Tresen seines Gasthofs, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. In geschickt komponierten Rückblicken versetzt Dörte Hansen den Leser immer wieder in das alte Brinkebüll, in dem jeder alles über jeden wusste und die Welt noch in Ordnung war – zumindest solange man sich perfekt in die Dorfgemeinschaft einfügte.

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