Kennen Sie das? Ein geläufiger Name will Ihnen partout nicht einfallen. Sie haben keine Ahnung, wo Sie Ihr Handy schon wieder hingelegt haben. Und irgendetwas wollten Sie auf dem Rückweg von der Arbeit besorgen – aber was? Bei all den Schreckensmeldungen über Demenz und Alzheimer fragt man sich in solchen Momenten: Sind das schon die ersten Warnzeichen? Stimmt mit meinem Gehirn etwas nicht?

Keine Sorge, sagt Dr. Kurt Mosetter und erklärt in seinem Buch "Zuckerkrankheit Alzheimer", dass solche Aussetzer völlig normal sind, wenn man gestresst ist oder zu wenig geschlafen hat. Der Arzt und Heilpraktiker ist Experte für das Vergessen und legt dar, dass die Zahl der Demenz-Erkrankungen weltweit zunimmt. Aktuell leben allein in Deutschland 1,4 Millionen Demenz-Kranke, und die Tendenz steigt. Diese Prognose macht Angst. Fast jeder hatte schon einmal mit Alzheimer oder Demenz zu tun, darüber hinaus kennen wir berühmte Alzheimer-Patienten wie Ronald Reagan, Walter Jens oder Rudi Assauer. Menschen, die mitten im Leben standen und viel bewegt haben, bis die tückische Krankheit ihnen nach und nach die Erinnerung geraubt hat.
Muss die Mehrheit von uns sich darauf einstellen, im Alter geistig verwirrt und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein? Ist es Schicksal, entscheiden unsere Gene, ob wir eines Tages an Demenz oder Alzheimer erkranken?