Was ist Leben? Darüber philosophieren der junge Lazy und die alte Vita auf ungewöhnliche Weise in Angelika Waldis‘ neuem Roman.

Es gibt Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten wissen möchte, was für ein Mensch hinter der Geschichte steckt. "Ich komme mit" ist so ein Buch, wer schreibt da so humorvoll und tiefsinnig zugleich, wer lässt den Studenten Lazy auf die Witwe Vita treffen? Und warum freut sich der junge Lazy auf das Sterben, während die alte Vita eine Liste macht, warum sie am nächsten Morgen aufwachen will? 

Die beiden ungleichen Protagonisten in Angelika Waldis‘ neuem Roman sind Nachbarn und werden unfreiwillig Freunde, zunächst bilden sie eine Art Schicksalsgemeinschaft, denn der schwerkranke Lazy hat niemanden, der sich um ihn kümmert. Doch dann erkennen die alte Dame und der junge Mann, dass sie den gleichen schwarzen Humor und einen unkonventionellen Blick auf das Leben haben. Und so beginnen sie ein Spiel, in dem sie sich erzählen, was das Leben gerade für sie ist. "Leben ist das Kräuseln des Spiegeleis am Rand" oder "Leben ist Wärme im Hundeohr" stellen sie fest, während das Leben Lazy zu verlassen scheint und auch Vita keinen Sinn mehr darin sieht, noch länger auf der Erde zu bleiben. Gemeinsam planen sie eine letzte Reise in die Türkei, sie wollen vor ihrem Ableben das womöglich älteste Denkmal der Menschheit sehen, die archäologische Stätte Göbekli Tepe. Danach muss endlich Schluss sein mit diesem Leben, das so viel sein kann, und von dem sie doch genug haben. Sie begeben sich auf ein letztes Abenteuer, das sie nicht nur an ihre körperlichen Grenzen bringt, sondern ihnen auch immer neue Lebenssätze liefert wie "Leben ist Schimmel im Lederkoffer" oder "Leben ist ein Geschenk. Man kann’s nur einmal auspacken."

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