Erzählt wird diese so anrührende wie amüsante Geschichte aus zwei Perspektiven, im Wechsel kommen Lazy und Vita zu Wort, schließlich hat jeder von ihnen eine eigene Sicht auf das, was das Leben mit ihnen macht. Der Galgenhumor und ihr Sinn für Situationskomik schweißen die beiden immer mehr zusammen, hier zählen nicht Alter oder Geschlecht, nicht Bildung oder Status, hier geht es um den Menschen: Wie denkt und fühlt mein Gegenüber, und was kann ich für diesen Menschen tun?

Die Schweizer Autorin Angelika Waldis ist nicht nur eine Meisterin der Zwischentöne und feinen Nuancen, sie beeindruckt auch durch ihre kluge Sprache, die voller Wortwitz und Spielereien steckt. Ihr Stil ist einzigartig, er zieht den Leser sofort in den Bann, und obwohl Waldis das Tabuthema Tod aufgreift, ist "Ich komme mit" ein heiteres und lebensbejahendes Buch.

"Leben ist, wenn man Sterben das Letzte findet", denkt Vita, die man vielleicht als schrullige Alte bezeichnen würde, wenn man sie nicht lieben gelernt hätte. Und der Student Lazy, der das Leben noch vor sich haben sollte, erkennt: "Leben ist verlegt werden von der Intensiv auf Zimmer 17".

Die 78-jährige Autorin denkt von sich selbst, dass sie nicht alt sei – und den Eindruck kann man nur bestätigen, sobald man etwas von ihr liest. Bereits ihr erstes Buch wurde mit dem Schweizerischen Jugendbuchpreis ausgezeichnet, und 2013 landete sie mit "Aufräumen" einen Bestseller. Mit ihrem neuen Roman liefert Angelika Waldis eine weitere wichtige Erkenntnis: Leben ist, ein Buch wie dieses zu lesen.

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