Er setzt neue Maßstäbe darin, was den Umgang mit Verstorbenen und vor allem mit den Angehörigen angeht. Denn sich mit dem Tod zu beschäftigen heißt, sich mit dem Leben auseinanderzusetzen – wie lebe ich und wie verabschiede ich mich von meinen Lieben.

"The End - Das Buch vom Tod" beginnt mit einem Testament. Der Autor Eric Wrede gibt Auskunft darüber, wie sein Erbe geregelt werden und seine Bestattung ablaufen soll, auch Ideen zur Musikauswahl liefert er mit. Ein ungewöhnlicher Beginn für ein ungewöhnliches Buch, das man zur Pflichtlektüre machen möchte – wenn dieses Wort nur nicht so gefühllos klingen würde. Denn dieses Buch ist alles andere als das – "The End" ist ein ehrliches, warmherziges und mutmachendes Buch über das, was uns allen bevorsteht. Schließlich gibt es nur eine Gewissheit: Jeder von uns wird eines Tages sterben. Punkt mit Ausrufezeichen. Und bis dahin werden wir einige geliebte Menschen verlieren. Damit können wir viel besser umgehen, wenn wir uns rechtzeitig ein paar Gedanken über unser Ende gemacht haben – und dabei hilft uns Eric Wrede. Dabei hilft "The End".

Wrede stand mitten im Leben und war als Musikmanager erfolgreich, als er sich mit Anfang 30 fragte, ob er glücklich sei. Irgendetwas fehlte, und er spürte, seine Berufung noch nicht gefunden zu haben – aber wie lautete sie? Das Erweckungserlebnis, wie Wrede es selbst bezeichnet, kam mitten auf der Autobahn, im Radio hörte er ein Interview mit Fritz Roth, Pionier der alternativen Bestattungsszene: "Was mich an Roths Interview so begeistert hatte, waren seine Erzählungen über einen Beruf, bei dem man Menschen in Extremsituationen betreut und ihnen dabei hilft, Verluste durchzustehen und zu verarbeiten, sein Enthusiasmus. Ein Abschied ist vor allem ein sinnliches Erlebnis, so schmerzhaft es ist." Und so gab Wrede seinen Job auf, absolvierte ein unbezahltes Praktikum in einem Bestattungshaus und schmiedete Pläne für sein eigenes Beerdigungsinstitut, das er heute erfolgreich leitet.

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