An den Schnittstellen von Mikrosystem- und Nanotechnologie, Lebenswissenschaften sowie Informatik finden zurzeit revolutionäre Entwicklungen statt, deren Bedeutung für die Gesundheit des Einzelnen und den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft noch kaum abzuschätzen ist. Genau hier hat die Hochschule Kaiserslautern mit den Forschungsschwerpunkten "Integrierte Miniaturisierte Systeme (IMS)" und "Zuverlässige Software-intensive Systeme (ZUSIS)" erstklassige Kompetenz und erfolgreiche Kooperationen aufgebaut.

IMS basiert auf der interdisziplinären Zusammenarbeit von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Pharmakologen und Medizinern sowie langjähriger Erfahrung mit Industrie- und Forschungspartnern. Hinzu kommt eine hervorragende technische Infrastruktur in den Bereichen Mikrosystem- und Nanotechnologie, Biomedizinische Technik, Angewandte Pharmazie und Materialwissenschaften. Ideale Ergänzung sind die Kompetenzen von ZUSIS im Bereich E-Health. Anwendungsgebiete liegen etwa in der Gesundheitsfürsorge mit Vitalmonitoring in Krankheit und Sport, im Biomarker-Screening oder in der Wirkstoffforschung. So können beispielsweise Krebszellen auf einem Biochip die Wirkung von Krebsmedikamenten testen. Weitere Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten sind die Bereiche Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz, Kunststofftechnik sowie – als kleine Besonderheit, die einer pfälzischen Hochschule gut zu Gesicht steht – Weinbau.

KONTAKT
Hochschule Kaiserslautern
Referat Forschung und Projektkoordination
Dr. Susanne Schohl
susanne.schohl@hs-kl.de
www.hs-kl.de