Ein herrlicher Sommertag im Juli. Die Hortensien im Garten von Burg Hülshoff stehen in voller Blüte. Im Wassergraben ziehen die Enten gemütlich ihre Runden und Spaziergänger breiten unter großen alten Bäumen die Picknickdecke aus. Währenddessen entwickelt sich der historische Ort mit schnellen Schritten in die Zukunft. Zum "Center for Literature" wird das Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff derzeit ausgebaut, es wird bald mit unterschiedlichen Medienformen von Kino bis Performance die Relevanz von Literatur in der Gegenwart neu bestimmen. 

© Tourismus NRW e.V.

Es sind besondere Kulturorte wie das Wasserschloss der Droste im münsterländischen Havixbeck, die zum entspannten Kulturgenuss in ländlicher Idylle einladen. Denn inmitten landschaftlicher Schönheit abseits städtischen Trubels wird die Zeit ganz und gar zur Nebensache. Prächtige Gartenanlagen, historische Gemäuer und hochkarätige Ausstellungen in malerischer Kulisse lassen sich bei einer KulturLandpartie mit Neugier und Muße entdecken.

Schon Maler wie Peter August Böckstiegel und Otto Pankok waren hier zu Hause und ließen sich von den wilden Streuobstwiesen, Wäldern und Auen ihrer ländlichen Heimat inspirieren. Heute tun es ihnen die Besucher gleich, spazieren am Niederrhein am Flusslauf der Issel entlang oder fahren Rad auf dem Böckstiegel-Pfad im Teutoburger Wald. Beeindruckende Klosteranlagen wie das Unesco-Welterbe Schloss Corvey oder Kloster Dalheim in Lichtenau zeugen zudem von der langen Historie religiösen Lebens in NRW. Und auch in den vier großen Freilichtmuseen in Detmold, Kommern, Lindlar und Hagen dreht sich die Zeit auf einmal rückwärts. Ein unvergessliches Erlebnis an diesem herrlichen Sommertag!


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