Versteinerte Lebewesen wie Schwämme, Muscheln und Korallen sind in geheimnisvolles Licht getaucht. Unterirdische Seen glitzern. Und wie ein Labyrinth schlängeln sich die insgesamt 380 Gänge durch die Kluterthöhle in Ennepetal. Es ist ein wahrer Schatz, der sich hier am Rande des Ruhrgebiets versteckt hat. Erst jüngst zum Nationalen Naturmonument erklärt, tauchen Besucher in dem versteinerten Korallenriff ein in eine andere Welt. Wer sich abseits der großen Metropolen und ausgetretenen Pfade in NRW auf Schatzsuche begibt, wird unerwartete Entdeckungen machen.

© Tourismus NRW e.V.

Längst vergessen geglaubte Traditionen leben hier fort, und außergewöhnliche Ausstellungen machen einen Ausflug ins Kulturland NRW zum Aufenthalt voller Überraschungen. So gehört ausgerechnet ein "Smachtlappen" zu den kostbarsten Exponaten des Museums RELíGIO in Telgte. Das Hungertuch aus dem Jahr 1623 ist das Highlight der Dauerausstellung des Hauses, das sich in der malerischen Altstadt im Münsterland auch aktuellen Entwicklungen gelebter Religion bis hin zu moderner Spiritualität widmet. Derweil kann man sich in den Laboren und Wunderkammern auf Schloss Brake im Teutoburger Wald lebhaft vorstellen, wie es in den Kesseln der Alchemisten brodelte, die hier am Rande der Stadt Lemgo einst nach dem "Stein der Weisen" suchten. Die Besucher von heute werden entführt in eine der schillerndsten Epochen der Geschichte, der Renaissance.

Es sind die kleinen, idyllisch gelegenen Orte abseits des Trubels, die mit ihren überraschenden kulturellen Juwelen aufwarten. In Monschau etwa, dessen historische Altstadt mit viel Fachwerk und engen Gassen zu den schönsten des Landes gehört, hat sich das Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen zum Forum für internationale Fotografie entwickelt. Und auf Burg Altena, hoch über der Lennestadt, gibt es weit mehr als nur Ritterromantik zu erleben. Die Schatzsuche kann beginnen.


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