Manzanos en Flor © Turismo Asturias - Comarca de la Sidra

Die asturische Küche hat etwas ganz Besonderes an sich. Ehrenwort! Auf den ersten Blick (und vielleicht auch auf den zweiten) scheint die asturische Gastronomie hauptsächlich aus reichhaltigen Gerichten zu bestehen. Dies hatte zu früheren Zeiten seinen Sinn, da viele Asturier im Bergbau oder der Eisenindustrie beschäftigt waren und folglich ein stärkendes Mahl zu sich nehmen mussten. Doch die asturische Kost hat auch eine leichte Seite: Die Fische und Meeresfrüchte sind äußerst kalorienarm, sodass den einheimischen Köchen eine große Auswahl zur Verfügung steht.Eine Reise nach Asturien ist erst dann vollendet, wenn man sich an einen Tisch setzt und die Fabada, den Cachopo, eine Hartwurst aus Avilés, einen mit Spieß gefangenen Seehecht oder die gefüllten Zwiebeln kostet.


Fabada. Ein deftiger Bohneneintopf

La Espicha - Villaviciosa © Turismo Asturias - Juanjo Arrojo

Asturien zu besuchen, ohne eine Fabada zu essen, ist wie nach ovadonga zu fahren, ohne die Heilige zu sehen. Im Fürstentum werden die Ackerbohnen angebetet. Sie werden in den Flussebenen angebaut und mit einer geschützten geographischen Angabe ausgezeichnet. Die Fabada ist das regionale Gericht par excellence, das nur der aufstrebende Cahopo in den Schatten stellen kann.

"Les fabes asturianes son consideraes les meyores del mundo" heisst es auf asturischer Sprache, d.h. "die asturischen Bohnen sind die besten der Welt". Warum? Dank ihrer zarten Haut, und weil sie im Munde zergehen. Weitere Zutaten der Fabada sind die ausgezeichnete geräucherte Blutwurst, eine Choricín und weitere Produkte vom Schwein. Und kaum zu glauben, aber das asturische Wasser rundet den Geschmack des Eintopfs ab.

#AsturischeKüche


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