Cueva de Covadonga © Turismo Asturias - Juanjo Arrojo

Die lange und stürmische Geschichte Asturiens gilt als Anhaltspunkt, um die heterogene Kultur des Fürstentums zu verstehen. Vor 200 Millionen Jahren war dieses Land von kolossalen Dinosauriern bewohnt, die ihre Spuren an der gesamten Küste hinterlassen haben. Die ersten Einwohner suchten in den Höhlen Schutz. Die Höhlenmalereien bezeugen, dass 22.000 Jahre vor unserem Zeitalter schon Interesse für die Kunst bestand. Die Castro-Kultur hat sich mit ihren runden Bauten verewigt und lässt sich noch heute in den Castros, den befestigten Siedlungen des Westens wie San Chuis (Allande) oder Coaña erforschen.


Das Königreich Asturien entstand während der Reconquista und entwickelte sich zum Brennpunkt eines neuen Europas. Das Interesse der asturischen Monarchie für das künstlerische Talent ergab 

einen einzigartigen Baustil: die präromanische asturische Kunst, die von Oviedo bis nach Villaviciosa, in Lena, Pravia, Colunga, Santo Adriano und weiteren Orten zu sehen ist. Kirchen, Paläste und Kloster bilden das gotische und barocke Kulturerbe, dessen Juwel die Kathedrale von Oviedo ist. Die industrielle Revolution veränderte erneut die Landschaft und hinterließ neue Bauten, die im 21. Jh. mit Werken wie das Niemeyer-Zentrum in der Flussmündung bei Avilés umgestaltet wurden.

Oviedo - Santa María del Naranco © Turismo Asturias - Benedicto Santos

Nicht zu verpassen ...

  • Die präromanische asturische Kunst: Santa María del Naranco, San Miguel de Lillo ...
  • Höhlenmalerei: Tito Bustillo und das Zentrum für Höhlenmalerei (Ribadesella), La Peña (Candamo) und der Prähistorischer Park Teverga.
  • Das Museum der Schönen Künste Asturien (Oviedo).
  • Das Völkerkundemuseum Asturien (Gijón/Xixón).
  • Castros de Navia: die Castro-Kultur.
  • Die Preise "Princesa de Asturias".


#Kulturtourismus


Zurück zur Übersicht