Das erste Mal einen Preis gewinnen, der auch noch der erste seiner Art ist, ist eines dieser Erlebnisse, welches nur Wenige erfahren. Albin Lee Meldau ist einer von ihnen.

 

Der schwedische Singer-Songwriter gewann 2016 den ersten ANCHOR - Reeperbahn Festival International Music Award. Ein Musik-Preis für aufstrebende Talente – einer von vielen? In Zeiten, in denen oft Algorithmen die Musikauswahl bestimmen, setzt der ANCHOR nicht etwa auf Verkaufszahlen, sondern auf Empfehlung von prominenten Experten aus dem Musikbusiness. Die Jury um Produzentenlegende Tony Visconti war tief beeindruckt von Meldaus Performance und sah in ihm einen "Maverick", einen Einzelgänger von der Qualität eines Freddy Mercurys oder David Bowies. Und tatsächlich erfüllt der 29-jährige mit der einzigartigen Stimme, die in ihrer Dunkelheit ein wenig an Jeff Buckley erinnert, die besten Voraussetzungen: Der Sohn einer schwedischen Jazz-Sängerin und eines britischen Punkrockers mit dem Auftreten eines zerzausten Kunststudenten war als Kind ein Außenseiter, weder gut noch glücklich in der Schule und schlug sich jahrelang als Straßenmusiker mit einer Soul-Band durch die Straßen Göteborgs. Von diesen Erfahrungen zehren seine Geschichten, die voll grüblerischem Zorn und trockenem Humor eher von den Tiefen als den Höhen des Lebens erzählen.

 

Und heute? Schon länger spielt Albin nicht mehr auf der Straße, dafür hat er bei einem großen Label unterschrieben und tritt nicht nur vor einem immer größer werdenden Publikum auf Festivals in ganz Europa auf, sondern spielt auch erste Shows in den USA, dem wohl am härtesten umkämpften Musikmarkt. Seine neue EP wird bald veröffentlicht, seine erste eigene Europa-Tournee startet im Herbst. Und dann war da noch ein erstes Mal, das an Einzigartigkeit kaum zu überbieten ist: Quentin Tarantino rief an und bat um ein Mixtape.


Die Albin Lee Meldau Homestory:


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