Was sich gerade in der Geldanlage abspielt, kann man ohne Übertreibung als Revolution bezeichnen. Börsengehandelte Indexfonds, auch ETFs (Exchange Traded Funds) genannt, mischen die Finanzwelt auf. In diesen Papieren steckten Ende 2017 weltweit umgerechnet rund vier Billionen Euro – mehr als doppelt so viel wie vor vier Jahren. Der Boom hat gute Gründe: ETFs sind kostengünstig und öffnen dem Anleger die Tür zu einem global aufgestellten Portfolio, auch digitale Vermögensverwalter wie Scalable Capital setzen auf die kostengünstigen Papiere.

Aber wenn ETFs so vorteilhaft sind – warum haben sie sich dann nicht früher durchgesetzt? Dazu muss man wissen: An der Börse streiten sich zwei Lager. Das eine – aktive Investoren – sucht nach den Aktien mit dem größten Kurspotenzial, um Börsenindizes wie den DAX zu schlagen. Das andere – passive Investoren – kopiert einfach diese Indizes, um deren Entwicklung möglichst exakt abzubilden. Das ist auch der Ansatz der ETFs. Als Indexfonds vor gut 40 Jahren in den USA aufkamen, wurden sie noch als "Schnapsidee" verspottet. Doch diese Zeiten sind vorbei. Wissenschaftliche Studien zeigen heute, dass Aktienkurse nicht systematisch prognostizierbar sind. Dass es also sinnvoller ist, sich mit günstigen passiven ETFs die Indexrendite zu sichern als teure Fondsmanager zu bezahlen, die nach vermeintlichen Kursraketen suchen, am Ende aber auch nicht mehr Gewinn einfahren. Untermauert wird diese Sicht durch die mäßigen Ergebnisse aktiv gemanagter Fonds. Über die vergangenen zehn Jahre haben gut 85 Prozent der aktiven Europa-Aktienfonds schwächer abgeschnitten als der Vergleichsindex. Bei US- und Weltaktienfonds fällt die Bilanz noch schlechter aus.

Ernüchternde Zehn-Jahres-Bilanz bei aktiven Aktienfonds

Anteil aktiv gemanagter europäischer Fonds, die nach zehn Jahren besser oder schlechter abschneiden als der Vergleichsindex*

* Europäische, in Euro denominierte Fonds, Stichtag 31.12.2017. Hinweis: Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen. Quelle: S&P Dow Jones Indices


Eine Herausforderung für Privatanleger bleibt es allerdings, die richtigen ETFs auszuwählen und das ETF-Depot an die jeweilige Börsenlage anzupassen. Dabei helfen digitale Vermögensverwalter wie Scalable Capital – durch den Einsatz modernster Technologie. Der Marktführer aus München investiert ausschließlich in ETFs und steuert das Depot mit Hilfe eines Algorithmus so, dass es stets der Risikovorgabe des Kunden entspricht. Der Service kostet nur 0,75 Prozent pro Jahr plus 0,25 Prozent für die ETFs. Einsteigen können Anleger ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro, monatliche Sparpläne sind ab 50 EUR möglich. Für diese entstehen keine zusätzlichen Kosten, was sie besonders attraktiv macht im Vergleich zu oft deutlich weniger gut diversifizierten und teureren ETF-Sparplänen in Eigenregie.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.scalable.capital

Risikohinweis:  Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Kapitalanlage kann fallen oder steigen und es können Wertverluste auftreten. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftigen Wertentwicklungen und/oder Umschichtungen. Bitte beachten Sie hierzu die Risikohinweise auf unserer Website.

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