„Unsere Schülerzeitung stellt sich täglich die Frage: Sollen wir Print oder Online schreiben. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass Giovanni di Lorenzo eine Masterlösung parat hat, aber er hat uns Inspirationen und Hintergrundinformationen geben können, die wir bisher noch nicht kannten“, sagte Tim Hoenig.

Nichts ist interessanter und schöner, als mit jungen Lesern zu diskutieren. Die Schüler waren fantastisch vorbereitet.
Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der ZEIT, nach dem Besuch in Pinneberg

Aus Sicht des ZEIT-Chefredakteurs heißt die Masterlösung für die Zukunft: Qualität. Dazu gehöre Orientierung und Kritik. Denn ohne kritische Zeitungen gäbe es keine Demokratie.
Unmittelbar mit der Zukunftsfrage der Zeitungen verknüpft, ging es in den 90 Minuten auch um den Beruf des Journalisten. Für Giovanni di Lorenzo ist dieser Beruf einer der schönsten der Welt, denn schließlich habe man damit die Chance, „ein bisschen auch die Welt zu verändern“. Mut machte er all denjenigen, die Journalisten werden wollen. Auch wenn es nicht leicht sei, in dem Beruf unterzukommen, solle sich niemand davon abhalten lassen, „seinen Traum zu leben“.

Als Schülerzeitungsreporter habe ich es als meine Aufgabe gesehen, uns bei der ZEIT zu bewerben. Denn wir versuchen unsere Schule bestmöglich zu informieren. Ich habe großen Spaß daran, außerschulisch etwas beizutragen und diese Veranstaltung ist ein Teil davon.
Tim Hoenig, 17 Jahre, Schüler der Theodor-Heuss-Schule

Während der Podiumsdiskussion mit den Redakteuren der Schülerzeitung „Pressident“ stellten die Schüler zahlreiche Fragen: Was halten Sie von der BILD-Zeitung? Nutzen Sie selbst Onlinemedien? Welche Zeitungen lesen Sie täglich und wie lange? Was würde DIE ZEIT nicht drucken? Haben Sie Tipps, wo ich ein Praktikum machen kann? Warum erscheint DIE ZEIT in dem großen Format? Europameisterschaft 2012: Deutschland oder Italien?