Sich mit Freunden über das Smartphone verabreden, in der gemeinsamen WhatsApp-Sportgruppe ein Foto posten oder den Enkel fragen, wie die Klassenarbeit war – für Senioren mit einem internetfähigen Handy ist das längst eine Selbstverständlichkeit. "Messenger-Dienste sind heute bei Senioren genauso gefragt wie bei jungen Menschen. Sie ermöglichen eine schnelle und direkte Kommunikation, auf die auch die Generation 65+ nicht verzichten will", sagt Eveline Pupeter, CEO von Emporia. Dabei gilt: Frauen kommunizieren insgesamt lieber mit der Familie, Männer häufiger mit der Partnerin, Ärzten oder anderen Dienstleistern. Der Chat mit Freunden ist bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt.  

WhatsApp funktioniert auch auf Tastenhandys   

Inzwischen kann man WhatsApp auch mit konventionellen Mobiltelefonen nutzen. Aufgrund der Beliebtheit des Messengers haben Hersteller von Seniorentelefonen diese Funktion in herkömmliche Geräte integriert, beispielsweise auch in Tasten-Handys. Damit kann gechattet werden, ohne dass der Nutzer von einem Telefon mit Drücktasten auf ein Smartphone mit Wischfunktion umsteigen muss. WhatsApp braucht vor der ersten Nutzung nicht auf dem Gerät installiert werden. Es ist bereits vorhanden und sofort einsatzfertig. Zudem ist es einfach zu bedienen.  

Smartphones für die Generation 65+   

Leicht zu bedienen sind inzwischen aber auch Smartphones. Hersteller wie Emporia haben Geräte speziell für die Generation 65+ entwickelt. Selbst Menschen über 80 Jahre kann der Einstieg damit noch gelingen. Jeder siebte Bundesbürger in dieser Altersgruppe verfügt inzwischen über ein Smartphone. 

Das Motiv, sich in hohem Alter noch ein internetfähiges Handy anzuschaffen, ist dabei bei allen ähnlich: Senioren wollen mobil und selbständig bleiben. Sie wissen, dass Handys im Alltag immer unentbehrlicher werden. Ein Straßenbahnticket ohne passendes Kleingeld, die schnelle Online-Reservierung im Restaurant für den Abend oder die Wegbeschreibung über Google Maps zur Ausstellungseröffnung – alles ist unkompliziert und von unterwegs aus möglich. 

"Wer kein Smartphone besitzt, läuft zunehmend Gefahr, ins digitale Abseits zu geraten, denn Technologien wie etwa bargeldloses Bezahlen übers Handy werden sich immer weiter durchsetzen", so die CEO und Eigentümerin von Emporia Telecom, einem führenden Hersteller von Seniorenhandys. Das Problem bei herkömmlichen Geräten: "Sie werden vorwiegend für jüngere Nutzer entwickelt, den so genannten Digital Natives. Diese gehen weitaus selbstverständlicher mit den Geräten um als Ältere", ergänzt Pupeter.

Mit einem Seniorenhandy lässt sich schnell und unkompliziert der Kontakt zu Familienmitgliedern herstellen. © Katharina Schiffl

Seniorenhandys sind auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten

Doch worin unterscheiden sich Seniorenhandys konkret von Geräten für den Massenmarkt, wie sie etwa Apple und Samsung anbieten? Typische Merkmale von Senioren-Smartphones sind folgende:

Leichte und intuitive Bedienbarkeit

Senioren-Smartphones sind so konzipiert, dass sie auch von Menschen ohne digitale Vorerfahrung problemlos bedient werden können. Komplexe Dinge, die einige Hersteller sehr gut vereinfacht haben sind:

  • eine einfach strukturierte Menüführung,
  • übersichtliche Benachrichtigungen und
  • Zugriff auf Apps auch ohne Playstore.

Beschränkung auf wichtige Funktionen

Senioren wollen keine technischen Spielereien und viele unnütze Extras. Dies erschwert die Nutzung nur. Und sie wünschen sich fest installierte Apps, die sie direkt nach dem Kauf nutzen können.

Großes Display

Seniorenhandys verfügen über ein großes Display. Der Vorteil: Bessere Lesbarkeit bei großer Schrift. Dies bietet mehr Nutzungskomfort für Menschen, die nicht mehr so gut sehen können. Die Apps sind dabei so angeordnet, dass alle Funktionen auf einen Blick gut erkennbar sind. Vielfach kann die Schriftgröße zusätzlich individuell eingestellt werden.

Eingabestift (Stylus)

Zum Lieferumfang von Seniorenhandys gehört in der Regel ein Eingabestift. Er erleichtert die Benutzung, wenn die Bedienung mit den Fingern nicht mehr präzise möglich ist – etwa aufgrund einer Arthrose.

Notrufknopf

Charakteristisch für Seniorenhandys: Ein Notfallknopf, mit dem automatisch ein Notruf abgesetzt wird. Häufig ist es auch möglich, stattdessen die Rufnummer eines Wunsch-Ansprechpartners zu hinterlegen. So können beispielsweise Angehörige oder der Pflegedienst automatisch verständigt werden. Der Angerufene erfährt über die GPS-Funktion auch, wo sich die Person gerade befindet. Diese Funktion ist generell hilfreich, insbesondere wenn Senioren beim Spaziergang gestürzt sind.

Robustes Gehäuse/stabile Hülle

Im Alter sind Stürze leider keine Seltenheit. Dabei nimmt oft auch das Handy Schaden. Daher sind Seniorenhandys so konstruiert, dass sie auch in diesem Fall problemlos funktionieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil gerade in einer solchen Situation wichtig sein kann, dass das Gerät einwandfrei funktioniert – etwa, um den Notfallknopf zu betätigen.   

Weitere Funktionen bieten zusätzlichen Komfort

Neben den genannten typischen Eigenschaften sind viele Seniorenhandys mit weiteren nützlichen Besonderheiten wie etwa einem Taschenrechner, einem Wecker oder einer Taschenlampe ausgestattet. Einige Geräte bieten auch telemedizinische Erweiterungen. Sie eignen sich besonders für Senioren, die Ihre Gesundheitswerte im Blick behalten wollen. Und Hörgeräteträger können auf Handys zurückgreifen, die sich mit modernen Hörhilfen über Bluetooth verbinden lassen. Dies erleichtert das Telefonieren enorm – insbesondere in einer lauten Umgebung. 

Für interessierte Ältere und ihre Angehörigen hat Emporia-Chefin Pupeter einen Tipp parat: "Gehen Sie gemeinsam in ein Fachgeschäft und lassen Sie sich beraten. Das reduziert die Berührungsängste". So können sie entspannt und mit fachkundiger Beratung das zu ihnen passende Gerät in Ruhe aussuchen – und schon bald mit ihren Enkelkindern auf WhatsApp chatten. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.emporia.de


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