Kunst und Kultur in Italien – wahre Schätze der Weltgeschichte  

Italien ist nicht nur für Historiker, sondern auch für Kunst- und Musikliebhaber eines der bedeutendsten Länder der Welt. Italienisch ist die Sprache der Oper und auch im Rückblick auf die Renaissance sind viele italienische Künstler gar nicht wegzudenken.

Neben Rom und Venedig ist auch Florenz ein beliebtes Reiseziel für Kunst-, Literatur- und Musikfans. Zahlreiche Romane spielen in Florenz, unter anderem auch Teile von Dan Browns Krimi Inferno. Kein Wunder, denn Florenz bietet eine Vielzahl an berühmten Bau- und Kunstwerken.  

Auf den Spuren der Medici in Florenz

Über Jahrhunderte hinweg war die Hauptstadt der Toskana der Sitz der womöglich einflussreichsten italienischen Handelsfamilie, der de‘ Medici, die von etwa 1400 bis 1700 in Florenz lebte. Ihr Wirken reichte so weit, dass Galileo Galilei, der von den de‘ Medici unterstützt wurde, die von ihm entdeckten Jupitermonde Sidera Medicea – Mediceische Gestirne – benannte. Ihr Einfluss breitete sich weit über Florenz und die Toskana hinaus, denn die Familie brachte zahlreiche Kardinäle, zwei Königinnen und sogar zwei Päpste hervor. Die größten Spuren haben sie jedoch in Florenz hinterlassen.

Heute können Sie die Spuren der Medici durch ganz Florenz verfolgen, zum Beispiel bei einem Besuch des Giardino di Boboli, der Uffizien oder der Academia delle Arti del Disegno. Möchten Sie darüber hinaus einen spannenden Einblick in die italienische Sprache erhalten? Vielleicht wäre eine Sprachreise in diesem Fall genau das Richtige. Wussten Sie nämlich, dass das heute gesprochene Italienisch seinen Ursprung in Florenz nahm und auf dem florentinischen Dialekt basiert? 

Der Sprachreiseveranstalter Sprachcaffe bietet nicht nur Sprachkurse an, sondern auch ein spezielles Aktiv- und Komfortreisen 35+ Programm. Dabei liegt der Fokus neben dem Spracherwerb auch auf dem Kulturprogramm. Besuchen Sie den Dom Santa Maria del Fiore, die Piazza della Signoria, Palazzo Vecchio und natürlich die Uffizien. Überall werden Sie dem Namen de’Medici begegnen.

Wer an die Medici denkt, denkt zuerst an das Bankwesen, welches Sie dominierten. Den wenigsten ist bekannt, dass die Medici ihren ersten Reichtum tatsächlich im Textilhandel erwarben. Das dadurch gewonnene Kapital ermöglichte es Giovanni Bicci 1397, seine erste eigene Bank in Florenz zu gründen. Schon Bicci förderte Künstler wie Filippo Brunelleschi, den er um 1419 damit beauftragte, die Basilica di San Lorenzo di Firenze zu restaurieren, welche später zur Grabstätte der Medici werden sollte. Obwohl Bicci bereits Interesse an Kunst und vor allem Architektur zeigte, spielte die Kunst zu dem Zeitpunkt für die Familie noch keine zentrale Rolle. Die Blütezeit spielte sich erst in der vierten Generation ab, als die Kunst unter Lorenzo dem Prächtigen (ital: Lorenzo il Magnifico) Einzug in das Leben und die Politik der Medici erhielt. Lorenzo (1449-1492) förderte Künstler und Gelehrte wie Sandro Botticelli, Leonardo da Vinci und Giovanni Pico della Mirandola. So entstanden die heute weltbekannten Gemälde Botticellis der Frühling und die Geburt der Venus um 1478. Beide Gemälde können Sie noch heute in den Uffizien, Florenz größte Kunstsammlung, bewundern. 

Auch Cosimo I, der 1519 geboren wurde, scharte einige Künstler um sich. Während seiner Regentschaft erwarb die Familie Medici durch Eleonora de Toledo, Cosimos Ehefrau, 1550 den Palazzo Pitti. Während Cosimos Herrschaft wurde auch 1563 die Accademia e Compagnia dell’Arte del Disegno gegründet, wo heute übrigens das Original von Michelangelos David aufbewahrt wird.

Cosimo I war auch derjenige, der Giorgio Vasari um 1559 den Auftrag gab, die Uffizien zu errichten. Ursprünglich waren die Uffizien natürlich nicht als Museum gedacht, sondern sollten Räume für die Ministerien und verschiedenen Ämter bieten, die Cosimo in einem Gebäude unterbringen wollte. Sein Nachfolger, Francesco de’ Medici begann später, an diesem Ort Kunst zu sammeln. Um 1570 hatte er hier bereits einen Raum für seine private Kunstsammlung. Um 1580 wurde diese Sammlung von nachfolgenden Familienmitgliedern erweitert. Bis 1737, dem Tode Gian Gastone de’Medici, wurde die Sammlung von Mitgliedern der Familie ergänzt. Die letzte bekannte Erbin der Medici, Anna Maria Luisa, starb 1743 und vermachte nach ihrem Tod die Kunstsammlung ihrer Familie an die Stadt Florenz, unter der Bedingung, dass die Sammlung in Florenz bleiben müsse. Die Stadt erlaubte der Öffentlichkeit, die Kunstwerke zu betrachten. Auch heute noch können Sie hier die verschiedensten der Kunst und Bildhauerei bewundern.  

Italienisch lernen in der ältesten Sprachschule Italiens

Nicht nur die Kunstwerke, die Sie in Florenz sehen, sind historisch – auch die Sprachschule, in der Sie unterrichtet werden, hält eine Überraschung parat. Die Sprachcaffe Schule befindet sich im "Centro Linguistico Dante Alighieri", der ältesten Sprachschule Italiens. Als erste offizielle Institution zum italienischen Spracherwerb wurde die Schule vor rund 50 Jahren gegründet und gehört seit kurzem zum Frankfurter Sprachreiseveranstalter. Sie befindet sich zentral im historischen Kern der Stadt an der Piazza della Repubblica. Von hier könnnen Sie Ihre Entdeckungsreise beginnen.


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