In der Nacht zum Montag hat die Mindestlohnkommission Vorschläge gemacht, denen die Regierung in der Regel folgt: Zum 1. Januar 2024 soll der Mindestlohn von heute zwölf Euro auf 12,41 Euro steigen und ein Jahr später auf 12,82 Euro. In der Kommission sitzen je drei Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sowie die unabhängige Vorsitzende, derzeit Christiane Schönefeld, ehemalige Vorständin der Bundesagentur für Arbeit. Außerdem gehören der Kommission zwei Ökonomen ohne Stimmrecht an. Für die Arbeitnehmer ist das der Mannheimer Volkswirtschaftsprofessor Tom Krebs.
Mindestlohnerhöhung: "Die Kommission hat das Mindestlohngesetz eigentlich missachtet"
Der Mindestlohn soll um 41 Cent steigen. Tom Krebs ist Teil der Kommission, die das entschieden hat. Er zeigt sich geschockt – und stellt die Arbeit des Gremiums infrage.