"Den wenigsten meiner Kunden geht es nur um eine reine Triebabfuhr", sagt Undine de Rivière im Podcast Frisch an die Arbeit. "Zu mir kommen auch Menschen, die Probleme haben, sich zu öffnen, also vom Denken ins Fühlen zu kommen."
Undine de Rivière ist diplomierte Physikerin – und Sexarbeiterin. Schon ihr Studium finanzierte sie mit Auftritten in Peepshows. Nach dem Abschluss begann sie, als Prostituierte zu arbeiten, später eröffnete sie ihr eigenes BDSM-Studio.
"Zu mir kommen auch Menschen, die Probleme haben, sich zu öffnen."
Inzwischen macht sie den Job seit fast 30 Jahren. Außerdem engagiert sie sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen. 2013 hat sie dafür den bundesweiten Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) mitgegründet.
Im Podcast erzählt sie, warum eine bei ihr gebuchte Session auch mal mehrere Stunden dauern kann, ob sie dafür schauspielern muss und warum es ihr wichtig ist, dass Sexarbeit als normaler Beruf anerkannt wird.
"Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de.