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Andrea Backhaus

Freie Nahostkorrespondentin in Beirut
Seit November 2020 arbeite ich vom Libanon aus als freie Nahostkorrespondentin. Von 2015 bis 2020 war ich Redakteurin bei ZEIT ONLINE mit dem Schwerpunkt Naher und Mittlerer Osten. Ich wurde in den 1980ern in der ehemaligen DDR geboren und bin im wiedervereinten Deutschland aufgewachsen. Ich habe in Deutschland und Amerika Kulturwissenschaften und Medienphilosophie studiert und an der Berliner Axel Springer Journalistenschule volontiert. Meine Reisen haben mich nach Asien, Afrika und viele Länder des Nahen und Mittleren Ostens geführt. Von 2013 bis 2015 habe ich in Kairo gelebt und von dort über die Umbrüche in der arabischen Welt berichtet. Mich interessieren Geschichten, die sich im Schatten von Krisen ereignen, auch abseits der Schlagzeilen

Meine wichtigsten Artikel

Gazastreifen: Träume sterben nicht hinter dem Zaun

Von allen Seiten Gewalt, Propaganda und Hass: Im Gazastreifen sind junge Menschen von vielen Chancen abgeschnitten. Doch sie finden Wege, die Grenzen zu überwinden.

Syrien: In den Gehorsam gebombt

Syrien liegt in Trümmern und Diktator Assad ist sich seines Sieges sicher. Journalisten sollen sehen, wie friedlich sein Land jetzt ist. Dabei ist es das Grauen.

Hatice Cengiz: "Der Mord an Jamal wird die saudischen Führer immer verfolgen"

Vor einem Jahr wurde der Journalist Jamal Khashoggi ermordet. Seitdem kämpft seine Verlobte Hatice Cengiz dafür, dass die Mörder zur Verantwortung gezogen werden.

Weitere Artikel

Westjordanland: "Zu viele Menschen hier wollen uns auslöschen"

In den jüdischen Siedlungen im Westjordanland haben sich die Bewohner nach dem Angriff der Hamas bewaffnet. Der Siedler Benjy Myers spricht von Selbstverteidigung.

Stimmen aus Gaza: "Bei der Grenzkontrolle stand mein Name nicht auf der Liste" 

Zwei junge Frauen haben es geschafft, aus Gaza auszureisen und nach Deutschland zu gelangen. Hier erzählen sie, was sie erlebt haben.

Westjordanland: Die Gewehre gezückt, die Finger am Auslöser

Nach den Angriffen der Hamas eskaliert im Westjordanland die Gewalt: Radikale Siedler greifen verstärkt palästinensische Bewohner an. Die befürchten eine neue Intifada.

Gaza: "Ich hoffe, ich kann noch einen weiteren Tag überleben"

Gaza wird abgeriegelt, der Strom ist gekappt, die Telefonmasten beschossen. Wie geht es den Bewohnern?

Schiffsunglück in Griechenland: Schließt er die Augen, ist das Wasser zurück

Die Bilder von im Meer treibenden Leichen verfolgen den Syrer Ghiad. Er hat das Schiffsunglück vor Griechenland überlebt. Doch psychologische Hilfe bekommt er nicht.

Kämpfe im Sudan: "Sie sind gierig und haben ein großes Ego"

Im Sudan kämpfen zwei Generäle um Macht und Pfründe. Mit ihnen kann es keine Demokratie geben, sagt eine Aktivistin in Khartum: Dafür müssten Frauen in die Politik.

Fedir Shandor: "Natürlich habe ich Angst, getötet zu werden"

Der ukrainische Historiker Fedir Shandor unterrichtet seine Studierenden seit einem Jahr vom Schützengraben aus. Mit dem Grauen des Kriegs kann er so besser umgehen.

Mariupol: Sie geben Mariupol nicht auf

Was wird aus der zerstörten Stadt? Während die russischen Besatzer Häuser bauen und so Kriegsverbrechen kaschieren, planen die Ukrainer einen ganz anderen Wiederaufbau.

Verschleppung ukrainischer Kinder: Verschleppt, umerzogen, russifiziert

Die massenhafte Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland ist eines der grausamsten Verbrechen dieses Krieges. Wie Ukrainer versuchen, ihre Kinder zurückzuholen.

Intern Vertriebene in der Ukraine: "Sie wollen alle weg"

In Cherson ist die Freude über die Freiheit dem Überlebenskampf gewichen. Viele versuchen, an sicherere Orte zu gelangen, manche kehren in zerstörte Häuser zurück.

Ukrainische Kriegsgefangene: Die russische Hölle überlebt

Danylo Melnyk wird im Krieg verletzt, gerät in russische Gefangenschaft und kommt durch Austausch frei. Hier berichtet der Ex-Soldat von der Brutalität russischer Lager.

Butscha: Jeden Tag eine Beerdigung

Auf dem Friedhof in Butscha wurden nach dem Massaker Hunderte Bewohner begraben. Nun kommen die Leichen der Soldaten von der Front.

Bürgerkrieg in Libyen: "Die Libyer wollen einen Neuanfang"

Ein Ex-Milizenchef hat die Initiative "Libyen verdient es" gegründet. Sie soll Menschen und verfeindete Gemeinden, die sich bekriegt haben, ins Gespräch bringen.

Libyen: Achtung Minen

Libyen scheint so stabil wie lange nicht, die Kämpfe sind vorbei, es soll sogar gewählt werden. Doch in Tripolis merkt man schnell: Das Land ist fragil.

Libanon: Vor dem Blackout

Die Versorgungskrise im Libanon ist lebensbedrohlich geworden: Ärzte können nicht mehr operieren, Patienten kommen nicht mehr zur Behandlung. Und immer fehlt Treibstoff.

Krieg gegen Terror: "Auf den Westen kann man sich nicht verlassen"

Die Menschen in Afghanistan haben den Westen nie interessiert, sagt der Politologe H. A. Hellyer. Ihm die alleinige Schuld an der Lage zu geben, greife aber zu kurz.

Frauenrechte in Afghanistan: "Die Taliban töten eine Frau nach der anderen"

Die Islamisten rücken weiter auf Kabul vor. Journalistinnen, die sich für Frauenrechte im Land einsetzen, fürchten sich vor Racheakten. Einige machen trotzdem weiter.

Nahostkonflikt: "Die Palästinenser werden von allen Seiten unterdrückt"

In Gaza die Hamas, im Westjordanland die Autonomiebehörde, dazu Israel: Palästinenser haben immer weniger Rechte, meint Khaled Elgindy. Nahost kann jederzeit eskalieren.

Libanon: Die Katastrophe ist Alltag

Der Libanon steht am Abgrund, doch die politische Klasse tut nichts, um das Land zu retten. Die EU droht nun mit Sanktionen, sollte die Elite das Land nicht reformieren.

Irak: In ständiger Angst

Im Irak ermorden proiranische Milizen Demokratieaktivisten und die Regierung unternimmt nichts dagegen. Die Macht der Milizen gefährdet das Land – und die ganze Region.

Syrien: Sieben weitere Jahre Staatsterror

In einer Scheinwahl hat Baschar al-Assad sich erneut zum Präsidenten küren lassen. Niemand sollte dieser Inszenierung glauben. Es ist nicht sicher, in Syrien zu leben.

Syrien: "Ich verfluche die ganze Regierung"

Assad lässt sich in Syrien für eine vierte Amtszeit bestätigen. Über den Alltag in seinem Regime ist wenig bekannt. Drei Syrer berichten von Mangel, Korruption und Angst.

Palästinenser: Auch sie wollen ohne Terror leben

In weiten Teilen der Öffentlichkeit gibt es keine Empathie für Palästinenser. Doch kann es in Nahost keinen Frieden geben, wenn nicht auch ihre Rechte gesichert werden.

Gazastreifen: "Überall riecht es nach Tod und Angst"

Zertrümmerte Häuser, Bomben im Minutentakt: Die Menschen im Gazastreifen erleben schreckliche Tage und Nächte. So wie Mohamed Isbitah und seine Familie.

Nahostkonflikt : "Die Menschen sind den Bombardierungen ausgeliefert"

Mit den Raketenangriffen auf Israel will die Hamas Stärke zeigen, sagt Nahostexpertin Muriel Asseburg. Doch damit schadet sie auch den Palästinensern.

Jerusalem: "Es geht um die Existenz der Palästinenser"

Nach Angriffen in der Al-Aksa-Moschee eskaliert in Jerusalem die Gewalt. Der Politologe Usama Antar sagt: Auf Dauer schadet sich Israel mit seiner Politik selbst.

Palästinensische Gebiete: Ohne Rückhalt an der Macht

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Parlamentswahl abgesagt. Nun will er eine Einheitsregierung bilden, auch mit der verfeindeten Hamas. Für ihn geht es um alles.

Syrien: "Die Beweislage ist klar"

Russland begeht an der Seite des Assad-Regimes in Syrien schwere Verbrechen. Erstmals haben russische Menschenrechtler diese Gräuel dokumentiert – bislang war das tabu.

Jemen: "Wir warten auf den Tod"

Während die Kriegsparteien im Jemen um eine Waffenruhe streiten, leiden die Menschen bittere Not. Vielen Kindern droht das Verhungern, warnt die Ärztin Ashwaq Moharram.

Jemen: Angriff auf den letzten Zufluchtsort

Die Provinz Marib im Norden des Jemens blieb vom Krieg bisher ausgespart. Nun rücken die Huthi-Rebellen vor, Hunderte flüchten. Es könnte die entscheidende Schlacht sein.

Libanon: Nur noch weg aus diesem Leben

Wirtschaftskrise, Explosion, Corona: Der Libanon kollabiert, viele sehen keine Zukunft mehr in ihrem Land. Doch sie kämpfen, jeder auf seine Art. Wie diese fünf Menschen

Syrien: Endlich ein bisschen Gerechtigkeit

Mit dem deutschen Urteil gegen Eyad A. muss sich das Folterregime von Baschar al-Assad erstmals juristisch verantworten. Das ist ein gewaltiger Erfolg.

Flüchtlinge im Libanon: "Nur Gott kann uns helfen"

Im libanesischen Winter kämpfen viele syrische Flüchtlinge gegen Kälte und Hunger. Der Staat möchte sie loswerden, der Hass der Bevölkerung wächst.

Ägypten: Die Revolution ist nicht gescheitert

Vor zehn Jahren stürzten die Ägypterinnen und Ägypter Hosni Mubarak. Mehr Freiheit hat es ihnen nicht gebracht, dennoch haben sie etwas gewonnen.

Joe Biden: Häme aus Peking

Heimliche Freude in Tokio, Angst vor Sanktionen in Moskau: Wie blickt der Rest der Welt auf Joe Biden? Unsere Korrespondenten berichten.

Libanon in der Corona-Krise: Der Kollaps als Alltag

Viele Neuinfektionen, überlastete Krankenhäuser, Panikkäufe: Der Libanon erlebt die bisher schlimmsten Wochen der Pandemie. Ein äußerst harter Lockdown soll helfen.

Al-Hol Flüchtlingslager: "Das Al-Hol-Lager ist eine tickende Zeitbombe"

In Nordsyrien kann sich niemand um die IS-Gefangenen kümmern, sagt der Flüchtlingsbeauftragte Sheikhmus Ahmed. Ohne Hilfen würden sie zu einer weltweiten Bedrohung.

Friedensprozess in Libyen: Ohne die Frauen wird es nichts

Libyen zerfällt in Chaos und Rechtlosigkeit. Frauen, die sich gegen die Herrschenden auflehnen, müssen um ihr Leben fürchten. Dabei könnten sie dem Land Stabilität geben.

Äygpten: Vor Abdel Fattah al-Sissi ist niemand mehr sicher

Ägyptens Diktator hat drei international renommierte Menschenrechtler verhaften lassen. Das zeigt al-Sissis immer gnadenloseren Umgang mit Kritikern seines Gewaltregimes.

G-20-Gipfel in Saudi-Arabien: Repressionen statt Reformen

Der G-20-Vorsitz stärkt das Prestige des saudischen Kronprinzen bin Salman. Verdient hat er das nicht. Europa sollte ihn für seine Verbrechen zur Verantwortung ziehen.

Mohanad Hage Ali: "Trump hat im Nahen Osten eine extreme Polarisierung geschaffen"

Donald Trump sicherte den Herrschern im Nahen Osten Straflosigkeit zu, egal wie brutal sie waren, sagt Nahostexperte Mohanad Hage Ali. Mit Joe Biden sei das vorbei.

Explosion in Beirut: So erschütternd wie 15 Jahre Bürgerkrieg

Drei Monate liegt die schwere Explosion im Beiruter Hafen zurück. Seitdem kämpfen die Bewohner um Normalität. Doch für viele wird es nicht werden wie vorher.