Andrea Böhm

Auslandskorrespondentin Büro Mittelost, DIE ZEIT
Liebäugelte unter dem Eindruck vieler Jacques-Costeau-Filme kurz mit dem Berufsziel Ozeanographin (oder einfach auf dem Wasser herumreisen), entschied sich dann doch für Journalismus. Landete im Frühjahr 1989 nach Studium und Journalistenschule als Lokalredakteurin bei der "taz". Genau der richtige Ort zur richtigen Zeit: Wenige Monate später fiel einige Meter entfernt die Mauer. War von 1992 bis 1997 und von 2000 bis 2005 als Korrespondentin und Reporterin in den USA. Seit 2006 im Politik-Ressort der ZEIT und viel in Sub-Sahara-Afrika unterwegs. Seit 2013 Nahost-Korrespondentin der ZEIT mit Sitz in Beirut und das mit dem anhaltenden Gefühl, eine Welt im Schleudergang zu erleben. Und beschreiben zu müssen. Ist immer noch gern auf dem Meer. Meistens im Kajak. Auch zu finden unter: https://boehmslogbuch.wordpress.com/
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© Petterik Wiggers/​Panos Pictures Panos/​VISUM

Abiy Ahmed: Reformer auf Bewährung

Nach nur achtzehn Monaten im Amt wurde Abiy Ahmed mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Doch in Äthiopien wächst der Druck auf den Premier.

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Indigene in Brasilien: Wer kann Bolsonaro stoppen?

Die Brände in Amazonien zeigen: Der Lebensstil reicherer Länder hat die Katastrophe mit verursacht. Brasilien verbittet sich jede Einmischung. Was kann der Westen tun?

© Marinka Masséus, aus dem Projekt "My Stealthy Freedom Iran" 2018

Kopftuch: Was falsch läuft im Kopftuchstreit

Das Kopftuch symbolisiert alles Mögliche. Bevor man Thesen über den Hidschab aufstellt, sollte man die Frauen fragen, die ihn tragen. Eine Antwort auf Alice Schwarzer.

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Libyen: Sie haben keine andere Wahl

Trotz aller Gefahren fliehen Menschen nach Libyen. Das liegt auch an der EU. Solange sie kriminelle Milizen zu Grenzschützern befördert, wird der Menschenhandel anhalten.

© Mahmoud Hjaj/​AP/​dpa

Sudan: Gesiegt, aber noch nicht gewonnen

Die Sudanesen haben die Herrschaft von Diktator Omar al-Baschir beendet. Doch es droht neue Gefahr vom Chef der Generäle.

© Ismail Zitouny/​Reuters

Libyen: Ohne Ausweg

Mehrere Staaten sind in den libyschen Bürgerkrieg verwickelt, auch europäische – mit entgegengesetzten Interessen. Derweil sitzen Abertausende in überfüllten Lagern fest.

© Mahmud Turkia/​AFP/​Getty Images

Libyen: Das Rätsel um UN-Ermittler Moncef Kartas

Der deutsche UN-Experte wird seit Wochen in Tunesien festgehalten. Ihm wird Verrat vorgeworfen. Am Ende des Verfahrens könnte auch die Todesstrafe stehen.