Andrea Böhm

Auslandskorrespondentin Büro Mittelost, DIE ZEIT
Liebäugelte unter dem Eindruck vieler Jacques-Costeau-Filme kurz mit dem Berufsziel Ozeanographin (oder einfach auf dem Wasser herumreisen), entschied sich dann doch für Journalismus. Landete im Frühjahr 1989 nach Studium und Journalistenschule als Lokalredakteurin bei der "taz". Genau der richtige Ort zur richtigen Zeit: Wenige Monate später fiel einige Meter entfernt die Mauer. War von 1992 bis 1997 und von 2000 bis 2005 als Korrespondentin und Reporterin in den USA. Seit 2006 im Politik-Ressort der ZEIT und viel in Sub-Sahara-Afrika unterwegs. Seit 2013 Nahost-Korrespondentin der ZEIT mit Sitz in Beirut und das mit dem anhaltenden Gefühl, eine Welt im Schleudergang zu erleben. Und beschreiben zu müssen. Ist immer noch gern auf dem Meer. Meistens im Kajak. Auch zu finden unter: https://boehmslogbuch.wordpress.com/
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Sinai: Soll das immer so weitergehen?

Ein neues Schlachtfeld für den "Islamischen Staat": Was das Attentat mit über 300 Toten in Ägypten über den gescheiterten Krieg gegen den Terror verrät

© KHALED DESOUKI/AFP/Getty Images

Ägypten: So funktioniert Sisis Todesfolter

Der Journalist Mahmud Abu Zeid ist einer von 60.000 politischen Gefangenen in Ägypten. Nach vier Jahren Haft ist der Schwerkranke im Knast 30 Jahre alt geworden.

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Libanon: Wie ein Land zur Geisel wurde

Im Libanon kämpfen Saudi-Arabien und der Iran mit allen Mitteln um die Vormacht. Droht hier der nächste Krieg im Mittleren Osten?

© Andrea Böhm (DIE ZEIT)

Jemen: Nur das Kat ist sicher

Marib ist ein Hort der Stabilität im chaotischen Jemen. Bericht aus einer Stadt, die von einem gewieften Kriegsgewinnler regiert wird – und Zuflucht für Tausende ist.

Marib: Rundum Krieg

Der Jemen ist eines der gefährlichsten Länder der Welt. Doch die Stadt Marib ist frei von Krieg. Hier finden Jemeniten neben Zuflucht auch Arbeit.

© Safin Hamed/AFP/Getty Images

Kurden: Aus der Traum

Die Kurden müssen ihre Hoffnung auf einen eigenen Staat begraben. Die Erfüllung schien nie näher als nach dem Krieg gegen den IS. Woran also sind sie gescheitert?

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"Islamischer Staat": Rakka am Morgen danach

Der IS vertrieben, für den Preis einer zerstörten Stadt und vieler getöteter Zivilisten: In Rakka können sie nur hoffen, dass jemand sie und ihre Ruinen beschützen wird.