© Michael Heck

Bastian Brauns

Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ZEIT ONLINE
Studierte Germanistik und Geschichte in Konstanz; ging auf die Henri-Nannen-Schule in Hamburg; war Chefredakteur von pressekompass.net, Redakteur für die Stiftung Warentest; jetzt Redakteur für ZEIT ONLINE.

Blutspende: Generation Tinder darf Blut spenden – das wurde Zeit

Sie sind sicher ein renommierter Leser. Wer hat denn den Experten eine "Diskriminierungsabsicht" unterstellt? Bitte genau lesen! Eine Regelung kann als diskriminierend empfunden oder gewertet werden, ohne dass die Absicht dahinter böswillig gewesen sein muss.

Wenn Sie die verlinkten Studien lesen würden, dann würden sie auch lesen, welche Fazite und Zwischenfazite die "Experten" ziehen. Dann würden Sie auch lesen, dass ein Experte im stetigen wissenschaftlichen Austausch mit anderen Experten steht. Diese Experten kommen zu anderen Schlüssen etc.

Wissenschaft und Expertentum ist nicht endgültige Wahrheit, sondern immer auch Diskurs auf der Grundlage von Fakten. Sie werden nicht abstreiten können, dass ein Schwuler, der absolut safe und monogam lebt, weniger Risiko hat, als ein Heterosexueller, der ungeschützt Sex mit wechselnden Partnern hat. Falls doch, auf die belastbare, repräsentative Studie bin ich gespannt.

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Blutspende: Generation Tinder darf Blut spenden – das wurde Zeit

1. "Zwar konzentriert sich alle Welt auf Schwule".

Das ist eine Unterstellung oder ihre subjektive Sicht und stimmt so einfach nicht. Oder haben Sie Belege dafür.

2. "Dutzende sog. Risikogruppen, die vom Blutspenden ausgeschlossen sind. Darunter auch promiske Heterosexuelle, also solche, mit ständig wechselndem Sexualpartner."

Das ist genau der Punkt. Egal wie monogam ein Schwuler oder wie safe er auch Sex haben mag, er wird auch mit der neuen Regelung mit Menschen gleichgestellt, die wechselnde Sexualpartner haben. Das ist gerade wenn man die Studienlage und die Erfahren aus anderen Ländern betrachtet klar diskriminierend.

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Peter Tauber: Minijobber haben meist eine Ausbildung

Sehr geehrter Siebenschoen,

es mag vielleicht etwas missverständlich bei Ihnen angekommen sein. Denn es ist zwar tatsächlich so, dass so viele Minijobs auf 450 Euro Basis übernehmen dürfen wie Sie eben möchten. Dennoch dürfen Sie insgesamt den Höchstverdienst von 450 Euro pro Monat nicht überschreiten. Kommen Sie drüber, arbeiten Sie (wie Sie ja selbst schreiben) sozialversicherungspflichtig über den Pauschalbetrag des Arbeitgebers hinaus.

Alle Mini-Jobs werden zusammengerechnet. Überschreiten Sie die 450 Euro ingesamt (Job A: 130 Euro+Job B:330 Euro+Job C: 100 Euro = 560 Euro) werden ALLE drei Jobs sozialversicherungspflichtig, egal ob Sie jeweils unter den 450 Euro liegen. Heißt: Natürlich dürfen Sie insgesamt mehr als 450 Euro verdienen. Dann haben Sie strenggenommen aber keinen einzigen Mini-Job mehr, weil für keinen der Jobs mehr die Mini-Job-Regel gilt.

Insofern kann ich Sie beruhigen. Natürlich haben wir recherchiert. Den Vorwurf "Fakes" weise darum in vollem Umfang zurück. Vielen Dank dennoch für den Hinweis. Wir geben uns weiterhin Mühe, Sie mit Fakten zu informieren.

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Air Berlin: "Die Anzahl der Airlines wird schrumpfen"

Es geht darum, dass im Falle eines (momentan sehr unwahrscheinlichen) Bankrotts deutscher Airlines die Kunden nicht mehr damit rechnen können, dass sie von überall easy überall hinkommen aus Deutschland heraus. Ausländische Airlines könnten anderen Prioriäten setzen, z.B. weil sie ihre Umsätze lieber an anderen Standorten machen wollen.

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Negativzinsen: Geld unter der Matratze ist eine schlechte Alternative

"Und sie beeinflusst NIE unsere Empfehlung für oder gegen einen Anbieter oder ein Produkt. Denn ob ein Anbieter überhaupt ein Affiliate-Programm anbietet und wie die Vergütung aussieht, wissen unsere Experten und Redakteure nicht, wenn sie den jeweiligen Artikel oder Ratgeber erstellen."

Durchaus interessant. Tatsächlich nimmt die Stiftung Warentest keinerlei Gelder über Werbung ein. Danke für den Hinweis!

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Negativzinsen: Geld unter der Matratze ist eine schlechte Alternative

Ihren Vorwurf "der Interviewpartner verdient ganz sicher an Neukonto-Eröffnungen da die Links auf seiner Seite mit entsprechender Provision-ID versehen sind" können Sie gerne spezifiziert an uns weiterleiten und sicher auch belegen. Sollte sich herausstellen, dass Sie damit Recht haben, werden wir dem natürlich sofort nachgehen.

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Negativzinsen: Geld unter der Matratze ist eine schlechte Alternative

Liebe/Lieber Leser/in,
Danke für Ihre kritische Bemerkung! Es handelt sich aber nicht "offene Werbung", sondern um eine Verbraucherempfehlung. Sie können die Aussage unseres Interviewpartner auch bei der gemeinnützigen Stiftung Warentest gerne gegenchecken: https://www.test.de/Girok....

Finanztip ist ebenfalls ein gemeinnütziges Verbrauchermagazin. Auf der Webseite von Finanztip lesen Sie deren Selbsterklärung: "Finanztip ist keine gewöhnliche Finanz-Webseite. Denn wir arbeiten nicht gewinnorientiert, sondern sind gemeinnützig – wie eine Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, Sie bei allem zu unterstützen, was mit Geld zu tun hat – in allen Lebenslagen und für jeden Geldbeutel. Unsere Experten recherchieren jedes Thema völlig unabhängig und empfehlen Ihnen konkret, was für Sie am besten ist."

Sollten weitere Zweifel am Redaktionskodex von Finanztip haben, können Sie sich sicher auch jederzeit an die Kollegen dort wenden: http://www.finanztip.de/u.... Unter community (ät) finanztip.de erhalten Sie sicher ebenfalls Antworten.

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