© Jakob Börner

Kai Biermann

Redakteur im Ressort Investigativ/Daten, ZEIT ONLINE
Studierter Psychologe, längst aber Journalist, Autor, Blogger und Redakteur im Team Investigativ/Daten bei ZEIT ONLINE. Beschäftigt sich vor allem mit Datenschutz und Überwachung und im Blog "neusprech.org" gemeinsam mit Martin Haase mit den Verschleierungstricks politischer Sprache. Erhielt 2011 für das Blog und für die Mitarbeit an der interaktiven Grafik "Verräterisches Handy" zwei Grimme Online Awards; 2016 zusammen mit einem Team von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT den Reporterpreis für eine Recherche zu den Tätern, die Flüchtlingsheime in Brand stecken. Autor mehrerer Sachbücher, schrieb zuletzt zusammen mit Thomas Wiegold über "Drohnen – Chancen und Gefahren einer neuen Technik".

Das treibt mich an

Mich interessiert Politik. Ich finde, sie ist die Fortsetzung der Kommunikation mit anderen Mitteln. Da Menschen mit Vorliebe kommunizieren, kann ich nicht verstehen, wie man sich nicht für Politik interessieren kann. Aufgrund meiner siebzehn Jahre Erfahrung als DDR-Bürger habe ich ein paar Probleme mit staatlicher Kontrolle und Überwachung. Davon gibt es heute leider eine ganze Menge, weswegen ich auch darüber schreibe.

Transparenzhinweis

Ich bin kein Mitglied einer politischen Partei oder Organisation. Ich besitze keine Aktien oder Anleihen.

Stimmt. War ein Fehler und ist bereits korrigiert. Danke!

10. Juli 2018, verfasst zu:
Rechtsextremismus: Entschädigungen für Opfer rechter Gewalt stark gestiegen

Verzeihung, das war ein Zahlendreher. Das sollte nicht passieren. Ich habe den Fehler korrigiert, vielen Dank für das aufmerksame Lesen!
Kai Biermann

10. Juli 2018, verfasst zu:
Rechtsextremismus: Entschädigungen für Opfer rechter Gewalt stark gestiegen

Wären Asylbewerber wirklich besser gestellt als Einheimische, was ich bezweifele, dann gäbe es keine "Klagewelle" gegen Hartz-IV-Bescheide. Also müsste auch hier von einer "Anti-Hartz-IV-Industrie" und von "Hartz-IV-Saboteuren" gesprochen werden angesichts der Tausenden Klagen gegen entsprechende Bescheide, die alle durch Prozesskostenbeihilfe unterstützt und somit Steuern finanziert werden. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zählte im Jahr 2017 insgesamt 639.138 neue Widersprüche gegen solche Bescheide, mit denen sich dann Gerichte befassen. Denn so ist der Rechtsweg. Gerne können wir diskutieren, Rechtswege zu ändern – für alle, nicht nur für Asylsuchende. Aber bitte nicht mit solchen Unterstellungen, wie sie Herr Dobrindt nutzt.
Herzliche Grüße

13. Mai 2018, verfasst zu:
Abschiebung: Dobrindts Traum von Rechtlosen im Rechtsstaat

[...]

Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.

27. Februar 2018, verfasst zu:
Krankenhauspflege: Wo bleibt der Aufstand?

Leider ist es nicht ganz so einfach. Schon jetzt gibt es eigentlich eine ganze menge Geld im Gesundheitssystem, aber es scheint nur sehr wenig davon bei der Pflege anzukommen. Da Kliniken nach OPs vergütet werden, investieren sie viel in neue OP-Technik und neue Ärzte. Da sie nicht für Pflege vergütet werden - beispielsweise für eine hohe Quote gesund Entlassener – investieren sie dort wenig. ja, es bräuchte sicher mehr Geld, vor allem für die Gehälter der Pfleger und Schwestern. Aber es geht viel mehr um falsche Anreize und um das hier schon vielfach angesprochene Problem: Warum müssen komplett von der Gemeinschaft finanzierte Kliniken überhaupt Gewinn machen?
Beste Grüße
Kai Biermann

27. Februar 2018, verfasst zu:
Krankenhauspflege: Wo bleibt der Aufstand?

Wir haben diese Berichte zusammen mit dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" recherchiert, daher wird am heutigen Abend in der ARD um 21.45 ein Beitrag dazu gesendet.
Beste Grüße
Kai Biermann

27. Februar 2018, verfasst zu:
Krankenhauspflege: Wo bleibt der Aufstand?

Ich hatte nach den Gesprächen eher das Gefühl, dass sich durchaus noch viele Menschen für den Beruf entscheiden – dann aber sehr schnell durch die Realität abgeschreckt werden. Und nicht durch Berichte. Bessere Bezahlung ist ein wichtiger Faktor, aber viele Pflegende sagen auch, ich will gar nicht mehr Geld, wenn ich dafür mehr Kollegen haben kann.
Beste Grüße
Kai Biermann

27. Februar 2018, verfasst zu:
Krankenhauspflege: Wo bleibt der Aufstand?

- wenn es sich zum Vollautomaten zurückbauen lässt
- wenn es mit mehr als 10 Schuss geladen ist
- wenn es einen Bump Stock hat
- wenn der Lauf kürzer als 42 Zentimeter ist

Beste Grüße

24. Februar 2018, verfasst zu:
US-Waffenlobby: Firmen wollen mit der NRA nichts mehr zu tun haben

Vielen Dank für die unten stehenden Anmerkungen. Gerne präzisiere ich das im Artikel. Denn auch halbautomatische Langwaffen können Kriegswaffen sein. Und das AR-15, so wie es in den USA verkauft wird, dürften Sie hier wohl nicht nutzen. So sind Magazine mit mehr als 10 Schuss verboten. Für die Jagd sind halbautomatische Gewehre verboten, die mit mehr als 3 Schuss geladen sind. Auch gelten Halbautomaten weiter als Vollautomaten, wenn sie lediglich umgebaut wurden und sich zu Vollautomaten zurückbauen lassen.
Herzliche Grüße
Kai Biermann

24. Februar 2018, verfasst zu:
US-Waffenlobby: Firmen wollen mit der NRA nichts mehr zu tun haben