© Jakob Börner

Kai Biermann

Redakteur im Ressort Investigativ/Daten, ZEIT ONLINE
Studierter Psychologe, längst aber Journalist, Autor, Blogger und Redakteur im Team Investigativ/Daten bei ZEIT ONLINE. Beschäftigt sich vor allem mit Datenschutz und Überwachung und im Blog "neusprech.org" gemeinsam mit Martin Haase mit den Verschleierungstricks politischer Sprache. Erhielt 2011 für das Blog und für die Mitarbeit an der interaktiven Grafik "Verräterisches Handy" zwei Grimme Online Awards; 2016 zusammen mit einem Team von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT den Reporterpreis für eine Recherche zu den Tätern, die Flüchtlingsheime in Brand stecken. Autor mehrerer Sachbücher, schrieb zuletzt zusammen mit Thomas Wiegold über "Drohnen – Chancen und Gefahren einer neuen Technik".

Das treibt mich an

Mich interessiert Politik. Ich finde, sie ist die Fortsetzung der Kommunikation mit anderen Mitteln. Da Menschen mit Vorliebe kommunizieren, kann ich nicht verstehen, wie man sich nicht für Politik interessieren kann. Aufgrund meiner siebzehn Jahre Erfahrung als DDR-Bürger habe ich ein paar Probleme mit staatlicher Kontrolle und Überwachung. Davon gibt es heute leider eine ganze Menge, weswegen ich auch darüber schreibe.

Transparenzhinweis

Ich bin kein Mitglied einer politischen Partei oder Organisation. Ich besitze keine Aktien oder Anleihen.

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Verfassungsschutz: Hans-Georg Maaßen wird zum Beobachtungsobjekt

Verfassungsschützer in Bund und Ländern streiten, ob sie die AfD beobachten sollen. Hans-Georg Maaßens Äußerungen zur Partei heizen den Konflikt erst richtig an.

© Screenshot Alihassan S.

Video von Chemnitz: Wurden in Chemnitz Menschen gejagt?

Der Verfassungsschutzpräsident spricht im Zusammenhang mit den Übergriffen in Chemnitz von "gezielten Falschinformationen". Unsere Recherchen finden dafür keinen Beleg.

© Ozan Kose/AFP/Getty Images

Rhetorik: Das Wörterbuch der Verschleierung

In der deutschen Debatte um Asyl und Flüchtlinge werden viele Begriffe verwendet, die Fakten und Zusammenhänge vernebeln. Ein kritisches, kommentierendes Glossar

© Odd Andersen/AFP/Getty Images

Polizei: Zahl der offenen Haftbefehle stark gestiegen

Die Polizei sucht derzeit 175.000 Menschen mit Haftbefehl, der höchste Wert seit 2014. Ursache ist nicht unbedingt höhere Kriminalität. Sondern eher weniger Kontrollen.