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Journalistin und Volkswirtin. Ihren ersten Kulturschock erlebte sie, als sie zum Studium aus einem baden-württembergischen 500-Seelen-Dorf nach Köln zog. Weitere folgten auf diversen Reisen nach Lateinamerika – manchmal auch erst nach der Rückkehr. Mag Grenzgänge zwischen Stadt und der (unterschätzten) Provinz, von Deutschland ins Ausland, und schreibt am liebsten über inspirierende Menschen, die ihr unterwegs begegnen, zuletzt im Buch "Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt. Eine Reise durch Kolumbien". Schätzt Journalismus, der den Dingen auf den Grund geht. Lebt in Hamburg.

Da komme ich her

Vom Land. Danach in Köln den rheinischen Katholizismus kennengelernt und liberale Volkswirtschaftslehre in Kombination mit Realpolitik studiert, die Skepsis gegenüber beidem aber behalten. In Argentinien 2001 den Zusammenbruch eines Landes erlebt und in Mexiko 2004 den Wissenstransfer in der Automobilindustrie erforscht. Seit 2006 bei ZEIT ONLINE, zuvor Redakteurin bei FAZ.net und wissenschaftliche Mitarbeiterin am wirtschaftsgeographischen Institut der Uni Köln.

Hallo "winterberger",

danke für den Hinweis - ist inzwischen korrigiert.

Beste Grüße,

Alexandra Endres

19. April 2018, verfasst zu:
Berlin: Verdächtiger im Fall des antisemitischen Angriffs stellt sich

Liebe/r leanders,

das Alter ist noch nicht definitiv festgelegt – aber der Präsident hat sich für 15 Jahre als Mindestalter ausgesprochen, so wie in der Meldung beschrieben. Deshalb steht da "sollen sich künftig strafbar machen", und nicht: "machen sich künftig strafbar". Das Gesetz gibt es ja noch nicht.

Freundliche Grüße

Alexandra Endres

26. November 2017, verfasst zu:
Gewalt gegen Frauen: Macron plant schärfere Gesetze gegen sexuelle Gewalt

Liebe/r patrique3000,

mit etwas Verspätung möchte ich Ihnen noch antworten. Hier wird nichts verschwiegen. Warum sonst hätte ich das Interview verlinkt?

In der Ursprungsfassung des Textes stand: "Hier in Virginia aber, (...) versinkt das Land aus unterschiedlichen Gründen schneller als anderswo." Weil der Artikel zu lang war, kürzten die Kollegen an der Stelle. Ich halte das für zulässig, denn:

1. Die "unterschiedlichen Gründe" werden im verlinkten Interview ausführlich beleuchtet, und

2. Wenn Sie das Interview mit Christopher Hein lesen, werden Sie sehen, dass er den Klimawandel für mehr als die Hälfte des Meeresspiegelanstiegs in der Gegend verantwortlich macht - also für die wichtigste Ursache des Problems hält. Im Einzelnen:

- Hein sagt: Der globale, von Menschen gemachte Klimawandel ist in der Gegend um Norfolk für etwa drei Millimeter des jährlichen Anstiegs verantwortlich. Und: "Der Klimawandel ist menschengemacht, da gibt es keinen Zweifel."
- Für die knapp drei Millimeter, die in Norfolk noch obendrauf kommen, gibt es unterschiedliche Gründe. Einer davon ist, dass der Golfstrom sich verlangsamt - wg. des Klimawandels.
- Hein sagt nicht, dass die Wirkungen des Klimawandels auf den Golfstrom nicht bewiesen seien. Er sagt: Möglicherweise tragen noch andere Faktoren "zu einem geringen Teil" zur Verlangsamung bei. Das ist etwas anderes.

Also: Der Klimawandel ist die wichtigste Ursache, deshalb wird er hier explizit benannt.

Beste Grüße,
Alexandra Endres

22. November 2017, verfasst zu:
Meeresspiegelanstieg: Leben mit der Flut

Lieber Wuerther,

doch, solche Klagen gibt es. Ein Beispiel aus Deutschland: http://www.zeit.de/2016/1..., eins aus den USA: http://www.zeit.de/2017/2...

Herzliche Grüße!
Alexandra Endres

9. November 2017, verfasst zu:
Globaler Klima-Risiko-Index 2018: Inseln leiden am stärksten unter Wetterkatastrophen

Lieber Giovanotto,

vielen Dank für den Hinweis! Sie haben natürlich völlig Recht. Der Fehler ist korrigiert.

Herzlich, Alexandra Endres

21. Februar 2017, verfasst zu:
Nato: Die Milchmädchenrechnung der USA

Liebe/r straightinyourface,

Das Bundeswirtschaftsministerium teilte dazu im September mit:

"Für das Projekt Agua Zarca wurden keine Exportkreditgarantien übernommen oder andere Fördermaßnahmen beantragt.
Für Honduras stehen die Instrumente zur Absicherung von Exporten (Hermes-Bürgschaften) und Investitionen im Rahmen der Förderung der Außenwirtschaft grundsätzlich zur Verfügung.
Ökologische, soziale und entwicklungspolitische Auswirkungen eines Projekts sind natürlich Bestandteil der Prüfung bei der Übernahme von Exportkredit-und Investitionsgarantien.
Die Bundesregierung misst den Rechten indigener Völker hohe Bedeutung bei. In Honduras ist die Umsetzung des Abkommens 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) noch nicht vollständig erfolgt. Für die indigene Bevölkerung sieht das Abkommen vor, dass ein Konsultationsprozess erfolgen muss für den Fall, dass deren Rechte durch u.a. wirtschaftliche Großprojekte berührt werden. Für das Abkommen besteht in Honduras bislang allerdings noch kein nationales Umsetzungsgesetz. Die Folge sind Auseinandersetzungen zwischen Indigenenvertretungen und Investoren über die Art und Weise zur Durchführung der Konsultationen. Unterschiedliche Auffassungen unter den verschiedenen beteiligten Indigenenorganisationen erschweren zudem die Konsensfindung.
Die Bundesregierung hat den Fall Berta Cáceres bei der honduranischen Regierung wiederholt nachdrücklich anhängig gemacht und um eine lückenlose Aufklärung des Mordes gebeten."

Best,AE

7. Dezember 2016, verfasst zu:
Honduras: Wer ließ die Umweltschützerin Berta Cáceres töten?

Sehr geehrter Herr J.,

vielen Dank! Ja, ich hätte mir auch gewünscht, dass die Daten mehr hergeben.

Was die Ursachen betrifft, wollen wir bei ZEIT ONLINE unsere Berichterstattung zu den Themen Ungleichheit und Armut in den kommenden Wochen weiter ausbauen. Einige Artikel finden Sie bei uns aber schon jetzt, z.B.:

http://www.zeit.de/2016/2...

http://www.zeit.de/wirtsc...

http://www.zeit.de/wirtsc...

Herzliche Grüße aus der Redaktion!

Alexandra Endres

16. Juni 2016, verfasst zu:
Altersvorsorge: Aus Mietern werden arme Rentner

Liebe/r quaragua,

Wir wollten einen möglichst langfristigen Vergleich und haben deshalb als Ausgangsjahr 1993 gewählt. 1998 wurde eingefügt, weil sich in diesem Jahr die Erhebungsmethode verändert hat - noch mehr Säulen einzubauen, haben wir schlicht aus Platzgründen nicht mehr geschafft.

Ebenfalls aus Platzgründen sind in den Grafiken die unteren Grenzen der einzelnen Einkommensgruppen nicht aufgeführt. Ich hatte gehofft, das erklärt sich von selbst.

Und zur Inflation: Da haben Sie völlig Recht. Leider erfasst die EVR des Statistischen Bundesamts die Zahlen nur so. Was es gibt, sind Daten zur Reallohnentwicklung, über die wir auch schon berichtet haben (http://www.zeit.de/wirtsc...) - aber die sind eben nicht nach Einkommensgruppen aufgeschlüsselt, und auf die kam es uns an. Alles etwas unbefriedigend, das gebe ich zu. Wir bleiben dran.

Herzliche Grüße aus der Redaktion,

Alexandra Endres

16. Juni 2016, verfasst zu:
Altersvorsorge: Aus Mietern werden arme Rentner

Vielen Dank, wir haben das pflichtgemäß korrigiert. Beste Grüße!

17. Mai 2016, verfasst zu:
Landwirtschaft: Die Milchkrise

Liebe gisela.vigy,

Sie haben Recht - Fabius ist natürlich Außenminister. Wird sofort geändert!

Herzlich, Alexandra Endres

8. Dezember 2015, verfasst zu:
Klimagipfel: Klima [schutz] [sofort] [oder] [doch lieber später]