Achim Fehrenbach

Freier Autor

Schwerpunkte

Games Netzkultur Start-ups
Studium (Publizistik, Politikwissenschaft, Jura) in Mainz, Bordeaux und Bogotá. Von 2003 bis 2009 Redakteur bei "Tagesspiegel Online", seitdem freier Autor. Meine Themenschwerpunkte sind Games, Netzkultur und Start-ups.

Bioshock 2: Spielerische Befreiung von düsteren Zukunftsvisionen

Hallo maraizen,

der Forscher Dr. Wallace Breen mag zwar Ausführender der Überwachung in City 17 sein, ist aber letztendlich nur eine Marionette der Combine. Und bei denen handelt es sich tatsächlich um Aliens, vgl. http://en.wikipedia.org/w...(Half-Life)#Society
Zu Wallace Breen: http://en.wikipedia.org/w...

Im übrigen verstehe ich nicht, warum Sie dieses Thema mit der "Killerspiel"-Debatte vermischen.

Viele Grüße
Achim Fehrenbach

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Bioshock 2: Spielerische Befreiung von düsteren Zukunftsvisionen

Hallo speciale, Philemon und Joax,

vielen Dank für das Feedback zum Artikel.
Ich zitiere mich kurz selbst (mit Hervorhebungen):

"Der Spieler steht mehrmals vor der Wahl, ob er nach einem Kampf mit einem Big Daddy das gefangene Monstermädchen verschonen ODER töten soll: NUR WENN ER SICH FÜR LETZTERES ENTSCHEIDET, erhält er die volle Portion Adam. Die entsprechenden Spielszenen wurden vor allem für den kalkulierten Tabubruch, aber auch für die fehlenden Handlungsalternativen kritisiert."

Der letzte Satz des Zitats bezieht sich darauf, dass der Spieler in Bioshock 1 AUSSER den zwei Handlungsoptionen Töten/Verschonen keine weiteren Optionen hat. Ich behaupte keineswegs, dass der Spieler die Little Sister töten muss.

Zur Diskussion über zusätzliche Handlungsmöglichkeiten in Bioshock 2 gibt es übrigens auf Ars Technica einen interessanten Artikel: http://arstechnica.com/ga...

Viele Grüße
Achim Fehrenbach

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Killerspiel-Debatte: Edel sei der Gamer

Vielen Dank für das rege Feedback auf meinen Text. An dieser Stelle möchte ich auf einige Kritikpunkte eingehen.

1. Es war nicht Ziel dieses Artikels, einen lückenlosen Überblick über alle existierenden Games mit Moralbezug zu bieten. Vielmehr sollte anhand dreier sehr unterschiedlicher Beispiele gezeigt werden, wie ein (rudimentäres) Moralsystem in Videospielen etabliert werden kann. Spiele wie Black & White, Deus Ex, BioShock, Fallout 3 enthalten natürlich ebenfalls moralische Elemente.

2. Der verschiedentlich geäußerte Einwand, man solle Moralfragen aus (Ego-) Shootern herauslassen, geht an der Intention dieses Artikels vorbei. Es geht mir nicht darum, diese Spiele moralischer zu machen, das habe ich im zweiten Absatz doch recht klar ausgedrückt. Gleichwohl ist die Frage legitim, wie (mit welchen Spielmechanismen) ein Moralsystem etabliert werden kann. Dieses System kann durchaus moralische Abstufungen enthalten und ggf. auch negative Werte vermitteln, indem es z.B. das "Opfern" von Geiseln ausdrücklich belohnt. Der Begriff "Moralsystem" ist für sich wertneutral. Letztendlich vermittelt ein Moralsystem dem Spieler einfach nur bestimmte Handlungskonsequenzen. Die wiederum können das Spielerlebnis vertiefen.

3. Ein Trend zu moralischen Videospielen lässt sich durchaus beobachten. Zwar wird das Thema schon lange diskutiert, jedoch hat die Intensität der Diskussion auf einschlägigen Spieleentwickler-Seiten wie gamasutra.com in letzter Zeit zugenommen. Dort wird sehr rege darüber nachgedacht und gestritten, wie sich moralische Elemente in Spiele einbauen lassen, um die Gamer auch in Zukunft noch fesseln zu können.

Beste Grüße
Achim Fehrenbach

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