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Alina Fichter

Mitglied der Chefredaktion von ZEIT ONLINE
Ein immersonniges Jahr als John-S.-Knight-Stipendiatin an der Stanford University, davor Referentin in der Fernsehdirektion des Bayerischen Rundfunks und zuständig für die Frage, wie die Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu den Menschen gelangen, während diese ihr Mediennutzungsverhalten radikal verändern – und gleichzeitig so oft es ging als Reporterin für Fernsehen und Hörfunk unterwegs. Davor schon mal Teil der ZEIT-Welt: als Medien- und Technologiereporterin des Wirtschaftsressorts Print in Hamburg. Begann ihr Leben als Journalistin im Geldteil der "Süddeutschen Zeitung", nachdem sie an der DJS München das Schreiben und an der Uni Köln das Rechnen gelernt hatte. Je ein prägendes Jahr in Honduras, Ecuador, Frankreich und Kalifornien verbracht. In der Chefredaktion von ZEIT ONLINE zuständig für das Videoressort, die Podcasts und für die Weiterentwicklung des Bezahlsystems Z+.

Das treibt mich an

Ich habe meistens das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Nach dem Abitur ritt ich mit einer Freundin ein halbes Jahr durch die ecuadorianische Hochebene. In einer Unterkunft fand ich ein Buch und begann zu lesen. Es war die Biografie der ehemaligen ZEIT-Herausgeberin Marion Dönhoff, ein Tourist muss sie zurückgelassen haben. Sie handelte von Dönhoffs 1.200 Kilometer langem Ritt nach Westfalen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Ich las und ritt und war bewegt von ihrer Geschichte. Ich glaube, damals entstand heimlich der Wunsch, Journalistin zu werden.

Transparenzhinweis

Arthur-Burns-Alumna, Asian Young Leader, Mitglied der Schüleraustauschorganisation AFS, des Förderkreises der Deutschen Journalistenschule, im ADAC und der evangelischen Kirche. Diplom-Volkswirtin.

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