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Marcel Fratzscher

Präsident des DIW
Er leitet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professor an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 2001 bis 2012 war Fratzscher für die Europäische Zentralbank tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung International Policy Analysis. Für ZEIT ONLINE schreibt er seit Dezember 2016 die Kolumne "Fratzschers Verteilungsfragen".
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Gerechtigkeit: Was Deutschland fehlt

Die SPD schlägt in der Flüchtlingskrise vor, mehr für die eigene Bevölkerung zu tun. Wahlgeschenke aber wurden schon viele verteilt, es muss langfristig gedacht werden.

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Konjunktur: Deutschland braucht dringend neue Reformen

Um die Krise in Europa zu überwinden, braucht es Wachstum. Und einen starken Reformwillen in Deutschland. Zu lange wurden hierzulande nur soziale Wohltaten verteilt.

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Klimaschutz: Kohleausstieg verunsichert die Finanzwelt

Wenn keine fossilen Brennstoffe mehr verfeuert werden dürfen, verlieren 30 Prozent aller Aktien und Anleihen an Wert. Das gefährdet Unternehmen, ein Beispiel ist RWE.

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Griechenland: Ein Schuldenschnitt ist keine Lösung

Ein drittes Hilfsprogramm löst die Probleme nicht. Auch ein Schuldenschnitt wäre falsch. Die EU sollte Griechenlands Zinsen ans Wachstum koppeln. Mit strengen Auflagen

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Griechenland: Das Gesicht wahren, Reformen ernst nehmen

Für die griechische Regierung geht es jetzt um Schadensbegrenzung: Die Finanzmärkte und die Bürger müssen von der Handlungsfähigkeit des Staates überzeugt werden.

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Eurobonds: Mehr Macht für Brüssel

Commerzbank-Chef Martin Blessing plädiert für Eurobonds. Die Vorteile wären groß. Aber um bereit für gemeinsame Anleihen zu sein, müsste die EU sich sehr verändern.

© dpa

Steuern: Bloß keine Steuersenkung

Trotz hoher Einnahmen sind Steuersenkungen der falsche Weg. Die Politik sollte stattdessen Schulden abbauen oder in die Zukunft des Landes investieren.