Die Monarchie wurde abgeschafft und die Demokratie eingeführt. Am Ende sorgte die Novemberrevolution 1918 für einen großen Wandel. Doch nicht alle waren zufrieden.
In ihrem Buch "Die Welt im Fieber" forscht Laura Spinney der Spanischen Grippe nach, die heute fast vergessen ist. Obwohl sie mehr Opfer forderte als der Erste Weltkrieg.
Kästner, Brecht, Lasker-Schüler: Die "Weltbühne" hatte sie alle. Weimars legendäre Wochenschrift wird hundert. Bis heute scheiden sich an ihr die Geister.
Die Oberste Heeresleitung behauptete nach dem Ersten Weltkrieg, die Demokraten seien Verräter. Die dreiste Lüge vom Dolchstoß ebnete den Nationalsozialisten den Weg.
Wie erlebten Schriftsteller, Künstler, Politiker das Ende des Ersten Weltkriegs? Das historische Sachbuch "Kometenjahre" öffnet ein Kaleidoskop schillernder Geschichten.
Robert Gerwarth nimmt in "Die Besiegten" das Erbe des Ersten Weltkriegs in den Blick. Das Buch ist ein beunruhigendes Lehrstück über die Eigendynamik von Gewalt.
Während der Nürnberger Ärzteprozesse im Jahre 1946 verteidigten sich nationalsozialistische "Rassehygieniker" damit, daß ihr Handeln nicht einzigartig gewesen, sondern amerikanischen Ideen und Erfahrungen entsprungen sei.