© Michael Heck
Tina Groll studierte Journalistik & Wirtschaft in Bremen und in Manipal, Indien, und schloss als Diplom-Journalistin ab. Nach ihrem Volontariat beim "Weser-Kurier" kam sie 2009 zu ZEIT ONLINE in die Wirtschaftsredaktion. Bis 2017 war sie für das Ressort Karriere zuständig. Sie schreibt vor allem über Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Pflege, Tarifpolitik, Arbeitsrecht und Gleichberechtigung. Zusammen mit der Wirtschaftsjournalistin Sabine Hockling betreibt sie www.diechefin.net, ein Blog für Führungsfrauen. Sie ist Kuratorin des Berliner Mediensalons, einer Veranstaltungsreihe der Gewerkschaften dju in ver.di und DJV. 2008 erschien Tina Grolls Buch "Beruf Journalistin: Von kalkulierten Karrieren und behinderten Berufsverläufen", in dem sie die Karrierechancen von Frauen im Journalismus untersuchte. Ebenfalls 2008 erschien "Rechtsabbieger", ein Buch über Rechtsextremismus in Bremen und Niedersachsen, für das Tina Groll die Rolle der Frauen in der rechtsextremistischen Szene beleuchtete. 2009 schrieb Tina Groll an dem Buch "Angepasst & Ausgebrannt: Parteien in der Nachwuchsfalle" mit, für das sie einen Selbstversuch als Nachwuchspolitikerin in der CDU unternahm. 2016 veröffentliche Groll das Buch "Kinder + Karriere = Konflikt? Denkanstöße für eine deutsche Debatte". 2017 erschien "100 Jahre Frauenwahlrecht", ein Sammelband mit Beiträgen unter anderem von Tina Groll, Manuela Schwesig, Sabine Lautenschläger, Rita Süssmuth, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Gesine Schwan, Claudia Roth, Cornelia Möhring und anderen. Am 3. September 2018 erscheint ihr neues Buch "Die Cyber-Profis: Lassen Sie Ihre Identität nicht unbeaufsichtigt! Zwei Experten für Internetkriminalität decken auf". In dem Buch beleuchtet Groll zusammen mit dem früheren Interpol-Cybercrimeexperten Cem Karakaya aktuelle Phänomene von Internetkriminalität. 2009 wurde Groll selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls. Betroffene finden mehr Infos dazu auf www.tina-groll.de sowie unter www.identitaetsdiebstahl.info. Von der Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) in ver.di ist Tina Groll als Mitglied in den Deutschen Presserat entsendet. Außerdem ist sie Betriebsratsvorsitzende von ZEIT ONLINE und derzeit Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von ZEIT und ZEIT ONLINE. 2008 wurde Groll vom Medium Magazin zu den "Top 30 unter 30" gewählt. 2009 erhielt sie das Otto-Brenner-Recherchestipendium für ihre Enthüllung über den Schrottimmobilienskandal der DKB-Bank. Groll war außerdem Jury-Mitglied beim Nachwuchspreis des Journalistennenbund (Marlies-Hesse-Preis) sowie Mitglied im Vorstand des Journalistinnenbund (2007-2009) und Mitglied im Vorstand der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. (2009-2011).

Das treibt mich an

Eine klare Haltung und der Wunsch nach mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und zwischen den Geschlechtern sowie der Einsatz für besseren Opferschutz im Bereich Cybercrime.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Arbeitsrecht – theoretisch als Journalistin, praktisch als Betriebsrätin und Gewerkschafterin.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Oriental Martial Arts (Taekwondo, Hapkido, Kampfkunst & Selbstverteidigung), Halbmarathon laufen, Bergsteigen & Wandern und mit meiner Tochter spielen.

Meine wichtigsten Artikel

Schrottimmobilien: Angepumpt und abgezockt

Sie wollten Steuern sparen und wurden in den Ruin gestürzt: Die Bank DKB hat reihenweise Schrottimmobilien für Kleinverdiener finanziert. Von Tina Groll

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