Ulrich Greiner, geboren 1945, war von 1986 bis 1995 Feuilletonchef der ZEIT, bis 2009 verantwortlicher Redakteur des Ressorts Literatur. Inzwischen schreibt er als Autor der ZEIT.
Wer an Weihnachten nichts zu lesen geschenkt bekommt, ist wohl doch ein trauriger Mensch. Die Empfehlungen für Bücher zum Fest von ZEIT und ZEIT ONLINE
Von Antonia Baum, Alexander Cammann, Ulrich Greiner u. a.
W. G. Sebald gelang es, den Holocaust auf vorher nicht gekannte Weise Literatur werden zu lassen. Die erste Biografie über ihn wirft nun Fragen nach seinem Vorgehen auf.
Was geschieht mit Gotteshäusern, wenn die Zahl der Gläubigen sinkt? Immer mehr werden nun anders genutzt: als Hotel, Bibliothek, Skaterpark oder gar Schwimmbad.
Leichtes, Schweres, Schönes, Politisches und Wiederentdecktes: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ZEIT und ZEIT ONLINE empfehlen ihre Favoriten zu Weihnachten.
Von Antonia Baum, Alexander Cammann, Ulrich Greiner u. a.
Die deutsche Geschichte und ihre finsteren Seiten: Svenja Leiber erzählt in dem Roman "Kazimira" die Geschichte dreier Generationen vor dem Hintergrund zweier Weltkriege.
Wie wurde Lyonel Feininger langsam zu jenem Maler, dessen Gemälde heute Millionenpreise erzielen? Eine Ausstellung in Quedlinburg dokumentiert das höchst anschaulich.
Was bedeutet die Erfahrung lebensentscheidender Lektüre? Bücher können unser Glück sein oder ins Unglück führen. Oder uns einfach auf neue Ideen bringen.
Von Alexander Cammann, Ulrich Greiner, David Hugendick u. a.
Immer mehr Menschen bedeutet Religiosität nichts mehr. Und viele sterben in der Pandemie. Die Toten sind uns nah. Was von ihnen bleibt, hängt vom Glauben ab.
Hamburg ist eine Stadt der Pfeffersäcke, aber doch erstaunlich reich an Kunst: Jan Bürger hat eine grandiose Kulturgeschichte der Elbmetropole geschrieben.
Sind so viele gute Seiten! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ZEIT und ZEIT ONLINE empfehlen Romane, Sachbücher und Bildbände nicht nur, aber auch zum Verschenken.
Von Antonia Baum, Alexander Cammann, Ulrich Greiner u. a.
Früher feierten die Kirchen das Heilige. Heute predigen sie das Profane und singen im Chor der Rechtschaffenen. So machen sie sich immer mehr verzichtbar.
Der US-Lyriker Ron Padgett erteilt verspielte Ratschläge für ein gelingendes Leben, die von 16 deutschen Dichterinnen und Dichtern hintersinnig variiert werden.
Der französische Reaktionär Léon Bloy ist nur etwas für Leser mit starken Nerven. Ein umfassender Band versammelt nun Briefe, Tagebücher und Prosa des Schriftstellers.
Er war ein Gigant alteuropäischer Bildung und Schriftsteller höchsten Grades: zum Tod des amerikanischen Literaturkritikers und Essayisten George Steiner.
Ist Schönheit einfach nur Symmetrie, Balance, Klarheit und Harmonie? "Beauty" heißt die Ausstellung, die in Hamburg dem Geheimnis der ästhetischen Empfindung nachspürt.
Miniaturen und Monumentales, Sachbuch und Prosa: Welche Favoriten aus 2019 Autorinnen und Autoren von ZEIT und ZEIT ONLINE empfehlen, hat viele interessiert.
Von Antonia Baum, Alexander Cammann, Ulrich Greiner u. a.
Über den Literaturnobelpreis für Peter Handke und seine Einlassungen zum Jugoslawienkrieg wird heftig gestritten. Im Interview äußert sich der Dichter erstmals selbst.
Vor 200 Jahren wurde Mary Ann Evans geboren, die als George Eliot Weltliteratur schrieb. Die Umbrüche des 19. Jahrhunderts fasste sie in ein kleinstädtisches Panorama.
Der Papst hat einen Brief an die deutschen Katholiken geschrieben. Auf neunzehn Seiten wendet er sich an "das pilgernde Volk Gottes". Sieben Empfänger schreiben zurück.
Von Bernd Hagenkord, Ulrich Greiner, Claudia Mönius u. a.
Colson Whiteheads neuer Roman "Die Nickel Boys" basiert auf einer wahren Geschichte von jungen Schwarzen, die in einer US-Strafanstalt gefoltert und erschossen wurden.
In seinem Keller fand der Schriftsteller Günter Kunert ein Manuskript: "Die zweite Frau", geschrieben vor 45 Jahren in der DDR, ist eine Orgie aus Spott und Hohn.
Dandys in Ökodiktaturen, befremdete Eulen und sogar sehr komische Klassiker: Autorinnen und Autoren von ZEIT und ZEIT ONLINE empfehlen Literatur zu Weihnachten.
Von Alexander Cammann, Benedikt Erenz, Ulrich Greiner u. a.
In der Hamburger Kunsthalle kann man den Landschaftsmaler Heinrich Reinhold bewundern und den Unterschied zwischen dem Kunstschönen und dem Naturschönen studieren.
Martin Walser ist 91 und hadert mit dem Altwerden. Sein neuer Aphorismenband "Spätdienst" zeigt ihn als himmelhoch jauchzenden, zu Tode betrübten Übertreibungskünstler.
Alles dieselbe Sprache? Von wegen! Österreich hat eine eigenständige Literatur. Sie entstammt, anders als die deutsche, einem politikfernen Utopieraum.
László Krasznahorkai zählt zu den bedeutendsten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Sein neuer Roman ist eine faszinierende zeitgeschichtliche Parabel.
Kinder lernen schon in der Schule, dass der Mensch ein Übeltäter ist. Und das Jüngste Gericht findet täglich im Netz statt. Wie Schuld und Erlösung weltlich wurden
Die Krönung eines Schriftstellerlebens: Adolf Muschg hat mit "Heimkehr nach Fukushima" einen geisteshellen Roman über die Liebe und die Kraft der Literatur geschrieben.
Natürlich kann man Reiseführer wälzen. Aber die persönliche Empfehlung ist immer noch am besten: 13 ZEIT-Mitarbeiter verraten ihre Lieblingsorte an deutschen Küsten.
Von Christof Siemes, Thomas Kerstan, Evelyn Finger u. a.
Zur Ferienzeit stellt sich die Frage nach den Büchern, die unbedingt in den Koffer gehören. ZEIT-Autoren empfehlen neun Werke, deren Lektüre bei jedem Wetter lohnt.
Eine Rezension von Iris Radisch, Ijoma Mangold, Ursula März u. a.
Hannover führt die gendergerechte Sprache ein. Dabei steckt sie voller Verrenkungen. Lesen Sie hier noch einmal, warum unser Autor am bisherigen Deutsch festhalten will.
In seinem Buch "Der Fortführer" verknüpft Botho Strauß das Jetzt und das Einst, die letzten Dinge und den Tod. Es ist kein amüsantes Buch, doch Mutige werden belohnt.