© Michael Heck

Oliver Hollenstein

Redakteur DIE ZEIT
Geboren 1985 in einer Gegend, die nicht grundlos als Hessisch-Sibirien bezeichnet wird. Zum Studium der Wirtschaftssoziologie, Wirtschaft und Psychologie in den nicht ganz so strukturschwachen Osten gezogen. Politikreporter für dpa in Erfurt und London, Wirtschaftsreporter für die Süddeutsche Zeitung in München. Seit der Gründung des Hamburg-Teils beschäftigt mit Politik und Wirtschaft in Hamburg, besonders mit den Themen Bildung, Finanzen, Digitalisierung und Standortpolitik.

Das treibt mich an

Journalismus ist für mich das Privileg, Zeit zu bekommen, mich in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten – um die Sachverhalte Menschen zu erklären, die diese Zeit nicht haben. Mein Ziel ist es, die Welt für Leser etwas verständlicher zu machen.

Da komme ich her

Aufgewachsen in einem Dorf mit knapp 400 Einwohnern in Nordhessen. Zwei Erkenntnisse: Mangels Alternativen sollte man mit jedem halbwegs klarkommen. Fast jeder hat eine Geschichte zu erzählen.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Kein Ereignis, sondern ein Mensch: der leider viel zu früh verstorbene dpa-Redakteur Ingo Senft-Werner. Er brachte mir bei, warum eine klare Haltung faire Berichterstattung nicht ausschließt, wie sehr es hilft, auch mal über sich selbst zu lachen – und warum es so wichtig ist, ruhig zu bleiben, wenn's mal stressig wird.

Transparenzhinweis

In meiner Freizeit bin ich Wehrführervertreter der Freiwilligen Feuerwehr Altona.


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Umstrukturierung bei ZEIT Hamburg: Zeit für Neues

Lieber Freiheitsfreund,
ich verstehe Ihr Problem und Sie liegen richtig, es gibt tatsächlich viele Menschen außerhalb der Stadt, die sehr interessiert sind an Hamburg – und Anfragen wie Ihre haben uns schon oft erreicht. Leider ist eine Belieferung mit der gedruckten Ausgabe außerhalb Hamburgs nicht möglich. Nicht weil wir nicht wollen, sondern weil es logistisch nicht funktioniert. Wenn man mit unseren Logistikern spricht, erklären sie das mit vielen Fachwörtern, etwa dem Wort Palettenreinheit. Als Nichtlogistiker versuche ich es kurz: Es wäre in der Druckorganisation nur händisch möglich, einzelne Exemplare außerhalb Hamburgs per Post zu verschicken. Das ist leider nicht leistbar. Aber es gibt den Hamburg-Teil auch heute schon außerhalb der Stadt – in den Digitalausgaben. Ich weiß, für viele Leser ist das nur ein geringer Trost.
Mit besten Grüßen
Oliver Hollenstein

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Umstrukturierung bei ZEIT Hamburg: Zeit für Neues

Lieber Carl mit Zeh,
vielen Dank für Ihr Lob! Texte zu Aktualitäten werden künftig in der Tat (manchmal auch nur) online veröffentlicht, in der monatlichen Printausgabe findet sich dann eher die großen Recherchen und tiefen Reportagen und nur in Ausnahmefällen Aktuelles. Mit der Seite zeit.de/hamburg liegen Sie selbstverständlich völlig richtig. Das liegt vor allem daran, dass sich momentan hier nur Stücke aus der Printausgabe befinden, derzeit gibt es kein Hamburg-Ressort bei ZON. Das wird sich mit der neuen Organisation im neuen Jahr wieder ändern, dann wird das Hamburg-Ressort auch wieder auf Startseite von ZON zu finden sein. Unser Ziel ist außerdem, eine Mischung aus offenen und kostenpflichtigen Texten anzubieten, weil uns die von Ihnen genannten Diskussionen wichtig sind und wir diese stärker auch journalistisch verwerten wollen. Wie das im Detail funktionieren wird, müssen auch wir ausprobieren.
Mit besten Grüßen
Oliver Hollenstein

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Umstrukturierung bei ZEIT Hamburg: Zeit für Neues

Lieber Toccaten,
vielen Dank! Dass unseren Lesern das gefällt, hoffen wir auch – und daran arbeiten wir. Dafür sind wir aber auch auf Ihr Feedback angewiesen, schreiben Sie uns gerne, wenn Ihnen im neuen Jahr etwas gut oder weniger gut gefällt.
Mit besten Grüßen
Oliver Hollenstein

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Hafenlobby: Der Hamburger Hafen schrumpft

7. Die Hoffnung, dass sich mit der Elbvertiefung alles zum Besseren wendet, äußert man im Hafen gern. Die von den Lobbyisten unterbreitete Sichtweise unterschlägt aber, dass die Probleme des Hafens deutlich struktureller sind. Der Hafen verliert ja nicht nur Ladung, weil vollbeladene Schiffe nicht mehr die Elbe herauffahren können – Hamburg als Endpunkt vieler Routen wird sowieso fast nie voll angefahren, das Argument ist mindestens zum Teil vorgeschoben.

8. Die Umsatzsteuerstundungen/erleichterungen sind genau wieder ein Punkt, wo man ehrlich drüber diskutieren sollte. Die maritime Wirtschaft wird in Deutschland steuerlich gestützt wie kaum eine zweite Branche. Mit geschickter Lobbyarbeit gelingt es ihr wie kaum einer Branche, siehe die im Text analysierte Studie, ihre eigene Bedeutung schönzurechnen – und immer neue Unterstützung zu bekommen. Aber ist das noch im Sinne des Landes, der Steuerzahler, der Stadt Hamburg? Darüber sollte man sprechen, ehrlich.

4/4

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