© ZEIT ONLINE

Lenz Jacobsen

Ressortleiter Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ZEIT ONLINE
Hat VWL, Politik und Soziologie in Köln und Istanbul studiert und ist seit 2012 Redakteur bei ZEIT ONLINE.

Populismus: Gefühlte Wahrheiten

Da Sie mich ja direkt ansprechen: wo habe ich behauptet, "dass die Flüchtlinge super ausgebildet sind, uns die Rente sichern, keine Terroristen sich darunter verbergen und viele, viele Kinder mit Kulleraugen dabei sind" ?
Sie sagen, dass hätten "die selben" geschrieben wie nun diesen Text. Das wäre also ich. Dann bin ich gespannt auf den Nachweis.

Zum Kommentar

Populismus: Gefühlte Wahrheiten

Hallo und danke für Ihren Kommentar. Wie Sie auf den Slides der Ipsos-Umfrage erkennen können, wurde "Migrant" in der Frage explizit als "nicht in diesem Land geboren" definiert. Die von Ihnen beschriebenen Gruppen gehören also definitiv nicht dazu. Man kann natürlich über die Definition von "Migrant" streiten. Aber wer hier in der Antwort diejenigen mit Migrationshintergrund hinzuzählt hat die Frage nicht verstanden oder hat sich ihr verweigert. Was beides eine Form von Wahrnehmung ist.
Beste Grüße!

Zum Kommentar

Donald Trump: Das Trump-Puzzle

Lieber "Zivilisationswächter",
vielen Dank für Ihren Hinweis, da haben Sie Recht. Wir werden die entsprechende Stelle im Text korrigieren und die Änderung vermerken.
Beste Grüße
Lenz Jacobsen

Zum Kommentar

Wahlen: Öde Provinz gegen urbanen Moloch

Danke für Ihren Kommentar (und danke überhaupt für die angenehm sachliche Debatte hier).

Sie haben natürlich Recht, materialistische Erklärungen spielen sicher eine große Rolle, in den USA beispielsweise lässt sich das ja an der Unterstützung vor allem weißer Männer für Trump ablesen, einer Bevölkerungsgruppe also, die relativ (!) zu anderen Teilen der Bevölkerung an Bedeutung (und Wohlstand) verloren hat. Die eher mentale Stadt-Land-Trennung ist nur einer von vielen möglichen erklärenden Faktoren und mein Text behauptet ja auch nicht, dass es der einzige oder wichtigste sei.

Was die "Alternativlosigkeit" angeht: Ich halte das oft auch für eine politische Schutzbehauptung, die es den Institutionen abnimmt, sich selbstbewusster gegen die politisch formatierenden Kräfte des Finanzmarkts zu wehren. Und zum "Kontrollverlust": Das mag in der Tendenz richtig sein, allerdings halte ich ihn hier in Deutschland (noch) eher für ein gern berauntes und instrumentalisiertes Szenario, dass letztlich vor allem der Angstpolitik dient.

Zum Kommentar

Türkei: Atatürk verblasst

Hallo,
Das Zitat stammt aus der Atatürk-Biographie von Andrew Mango.
Die von Ihnen angeführte Zitate mögen auch stimmen, widersprechen ja aber nicht den Säkularisierungsplänen Atatürks, um die es im Text ja nur geht. Natürlich kann er, wie jeder andere, ein gläubiger und begeisterter Muslim gewesen sein – und trotzdem Staat und Religion strikt getrennt haben.
Beste Grüße
LJ

Zum Kommentar