© Jakob Börner

Andreas Loos

Data Scientist, ZEIT ONLINE

Schwerpunkte

Mathematik Astronomie
Journalistik- und Mathematik-/Physik-Studium, Promotion in Mathematik. Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt auf Mathematik. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Reporterpreis 2017 (Teamprojekt "Stadt, Land, Vorurteil") und dem Grimme Online Award 2018 (Teamprojekt "Deutschland spricht 2017"), Fellow der Rober Bosch Masterclass Wissenschaftsjournalismus 2018, nominiert für den Nannen-Preis 2018 (Teamprojekt "Stadt, Land, Vorurteil"). Seit Mai 2016 bei ZEIT ONLINE. Lebt in Berlin.

Das treibt mich an

Kaffee. Und die Details.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Herbert Morrisons Radio-Reportage vom Absturz des Luftschiffs Hindenburg in Lakehurst.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Details. Und Daten. Denn ohne Daten hast du eben doch nur eine Meinung.

Transparenzhinweis

Mitglied bei Amnesty International, im ADFC und in der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

Autobahn: Wo Deutschland rast

Lieber D.Fichte, tatsächlich würde es reichen, wenn die schnellsten zehn Prozent alle genau 185 km/h fahren, damit der Geschwindigkeitsdurchschnitt in dieser Gruppe 185 km/h beträgt. In Wirklichkeit ist dem nicht so: Die Werte gehen (ich habe eben nochmal nachgesehen) bis 216 km/h Spitze; mit dieser Geschwindigkeit wurden im Zeitraum auf den angegebenen Strecken rund 450 Messpunkte erfasst. Spannender ist Ihre Frage nach der Repräsentativität. Tatsächlich hat man vermutlich einen Bias, der die Geschwindigkeiten etwas nach oben zieht. Der Vergleich mit der Studie des Bundesverkehrministeriums zeigt jedoch, dass das die Werte um höchstens ein paar km/h nach oben schiebt (und zwar bei höheren Geschwindigkeiten). Im unteren und mittleren Bereich decken sich die Studien hervorragend.

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Quantenmechanik: Malen nach Zahlen für die weltbesten Mathematiker

Lieber bestrosi1975, in der Tat wird das nur angedeutet. Kontsevich und Zagier definieren eine Periode als komplexe Zahl, deren Real und Imaginärteil durch ein Integral dargestellt werden kann – ein Integral über einen Bruch aus zwei Polynomen mit rationalen Koeffizienten, das über einen Bereich läuft, der durch Ungleichungen definiert ist, die ihrerseits durch Polynome mit rationalen Koeffizienten definiert werden. Es ist also recht einfach zu sehen, dass zum Beispiel log(n) für jedes n oder pi (zum Beispiel geschrieben als $\int_{x^2 + y^2 \leq 1} dxdy$) Perioden sind.

Die Perioden, die in anderen Kommentaren angesprochen werden – zum Beispiel die "Zeit" P, für die bei einer periodischen Funktion gilt, dass f(t) = f(t+P) –, sind etwas anderes.

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Teilen: Mit Mathe gegen Neid

Da haben Sie völlig Recht, herzlichen Dank -- es kann Person 4 sein, muss aber natürlich nicht. Den Fehler habe ich am Ende übersehen. Ich habe den Text an dieser Stelle korrigiert.

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