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Caterina Lobenstein

Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion, DIE ZEIT
Geboren in Jena, aufgewachsen in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Abitur an der Landesschule Pforta, Studium der Politik- und Musikwissenschaft in Marburg, Bologna, Leipzig und Riga. Ausbildung zur Journalistin an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Seit 2012 bei der ZEIT, zunächst beim Magazin ZEIT Campus, dann als Redakteurin im Wirtschaftsressort. Seit 2018 in der Parlamentsredaktion in Berlin.

Transparenzhinweis

Mitgliedschaften: Deutscher Alpenverein, evangelische Kirche

Tafel in Essen: Arme gegen Arme

Sehr geehrter Herr oder sehr geehrte Frau Schäfer,
an der Stelle des Textes, an der ich die Situation in Essen zum ersten Mal erläutere, steht: "Sartor hatte verkündet, er wolle vorerst nur noch Bedürftige mit deutschem Pass neu aufnehmen." Auf diese Einschränkung ("vorerst", "neu aufnehmen") bezieht sich die einige Zeilen später folgende Aussage "nur an Deutsche auszugeben". Ich verstehe Ihren Einwand, wenn man den Satz, den Sie bemängeln, für sich betrachtet. Aber wenn man den Text vollständig liest, dürfte in meinen Augen klar sein, was gemeint ist. Der Artikel stammt übrigens aus der gedruckten ZEIT, wo wir sehr begrenzten Platz für die Leitartikel haben - und umso mehr darauf achten müssen, Redundanzen zu vermeiden. In der gedruckten Ausgabe steht unter dem Text außerdem ein Verweis auf eine große Reportage aus Essen, die weiter hinten im Politikteil zu finden ist - und in der ebenfalls noch einmal deutlich wird, dass sich die Regelung der Essener Tafel auf Neuanmeldungen bezieht.
Hoffe, das trägt zur Klärung bei.
Beste Grüße,
Ihre
Caterina Lobenstein

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