Josephina Maier

Redakteurin im Wissenschaftsressort der ZEIT
Geboren 1987 in Berlin, aufgewachsen in Freiburg. Studierte in Darmstadt Wissenschaftsjournalismus mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Chemie und Physik. Erste Zeilen in der Badischen Zeitung, weitere Artikel in Spektrum der Wissenschaft und in der Süddeutschen Zeitung. Schrieb nach dem Abschluss 2008 ein Jahr lang für das Wissensressort der ZEIT. Anschließend Medizinstudium in Hamburg. Approbation als Ärztin und Promotion im Jahr 2016, danach Rückkehr ins Wissensressort als Medizinredakteurin.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

In meinen Artikeln geht es immer wieder um Grenzen. Wo hört Gesundheit auf, wo fängt Krankheit an, was ist eigentlich normal? Wie verrückt darf man sein, und von was rückt man da ab? Wird die Natur unnatürlich, wenn wir sie verändern? Diese Fragen wurden und werden immer wieder neu verhandelt. Für mich Grund genug, der gerade aktuellen Antwort darauf eine Grundportion Skepsis entgegenzubringen. Egal, ob es um Bluthochdruck geht, um Schizophrenie oder um Gentechnik.

  • Artikel
Serie: erde/umwelt

Biodiversität: Wettlauf gegen das Artensterben

Die EU ist mit ihrem Ziel gescheitert, den Artenverlust bis 2010 aufzuhalten. Auf einer Konferenz stritten Experten über eine Neuausrichtung der Biodiversitätspolitik.

Diagnose von Krankheiten: Verräterischer Blick

Keine Blutanalyse, kein Hirnscan, kein Psychotest: Wissenschaftler wollen allein an den Augen erkennen, ob Menschen krank sind – und wie gefühlvoll sie sind.

Serie: erde/umwelt

Biodiversität: Weißt du, wie viel Falter fliegen?

Im Regenwald gibt es noch unzählige unbeschriebene Tier- und Pflanzenarten. Für die Bestandsaufnahme dieser Artenvielfalt bekommen deutsche Forscher allerdings kein Geld.

Wissenschaft: Darwins geistige Nachkommen

Sie sammeln Insekten, durchleuchten Schädel oder fischen im Eismeer. Fünf Beispiele zeigen, wie vielfältig Evolutionsforschung heute ist.

Leistungsgesellschaft: Eine Pille für die Eins

Mehr Konzentration, Erinnerungsvermögen, Wachsamkeit: Führende Hirnforscher haben die Debatte über Hirndoping neu entfacht. Sie fordern eine Freigabe der Mittel für alle.