Sarah Mersch

Freie Korrespondentin in Tunis in Tunesien
  • Artikel

Tunesien: Dann wenigstens ehrenhaft ertrinken

Zu alte Politiker, korrupte Behörden: Sieben Jahre nach der Revolution ist Tunesien ein Ort der Agonie. Viele Junge hält nichts im Land. Nicht mal die Angst vor dem Tod.

© REUTERS/Zoubeir Souissi

Tunesien: Musterstaat auf der Kippe

Tunesien macht politisch große Fortschritte, doch der Übergang in die Demokratie ist schwer. Das liegt vor allem an der labilen Wirtschaftslage.

© Zoubeir Souissi/Reuters

Tunesien: Halbherzig gegen radikale Rückkehrer

In Tunesien wird über den Umgang mit Gefährdern debattiert. Kritiker bezweifeln, dass die Regierung mit Tausenden teils gut ausgebildeten Dschihad-Kämpfern klarkommt.

© Mohammed Messara/EPA

Anis Amri: Wie ein Mensch zum Terroristen wird

Der junge Tunesier Anis Amri hat wahrscheinlich in Berlin zwölf Menschen ermordet. Warum, das ist unklar. Sein Leben gibt zumindest Hinweise, wie er sich radikalisierte.

© Fethi Belaid/AFP/Getty Images

Arabischer Frühling: Das neue Tunesien gehört den Alten

Es waren die Jungen, die die tunesische Revolution vor sechs Jahren organisierten – doch bis heute sind sie in der Politik kaum präsent. Die Aktivisten sind enttäuscht.

© FETHI BELAID/AFP/Getty Images

Tunesien: Politiker und keine Imame

Armutsbekämpfung statt Predigt: Die Ennahda will sich als erste islamistische Partei der arabischen Welt von religiösen Aufgaben lossagen. Skeptiker sehen das als Taktik.

© Zohra Bensemra/Reuters

Tunesien: Zu früh gefreut

Der Jubel über den Friedensnobelpreis hat in Tunesien nicht lange gewährt. Die Demokratie ist gesichert, aber es fehlen soziale Rechte und Folter nimmt wieder zu.