© Lara Huck

Susanne Mayer

Kulturreporterin, Literaturkritikerin im Feuilleton der ZEIT, freie Autorin für ZEIT ONLINE

Schwerpunkte

Literatur Feminismus Mode
Bevor ich Journalistin wurde, habe ich Literatur studiert und auch später meiner Leidenschaft für Shakespeare oder Sibylle Berg gefrönt. Da die Welt nicht nur aus Büchern besteht, schreibe ich außerdem über Mode, Feminismus oder die Kinderfrage. Und natürlich über "Männer!" in meiner Kolumne im ZEIT Feuilleton sowie über das Land, in dem man graue Haare kriegt, in meinem Blog "Endlich Vintage!" auf ZEIT ONLINE.

Das treibt mich an

Politische Neugier

Da komme ich her

Geboren im Rheinland, Studium in Bonn, Freiburg und Ann Arbor, Michigan, Berufsstart bei der "Stuttgarter Zeitung"

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Als junge Journalistin habe ich über den Prozess gegen Peter-Jürgen Boock berichtet, RAF-Mitglied, der wegen Mordes verurteilt wurde. Er war so alt wie ich, er wirkte sanft. Ich glaubte seiner Unschuldsbeteuerung. Später, als sich seine Schuld ohne Zweifel erwies, verstand ich, wie wenig man dem Augenschein und seinem Gefühl trauen kann.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Literatur. Das Lesen von Büchern dauert. Das ist das Schöne am Lesen – wie viel Zeit sich in interessanten Welten mit anregenden Gedanken verbringen lässt.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Laufen mit dem Hund Besuche von Kunstausstellungen, Konzerten Viel Kino Singen

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Nach Stunden des Gesprächs mit dem Kunstkritiker John Berger haben wir eine Motorrad-Spritztour durch die Bergwelt des Haute-Savoie gemacht. Serpentinen um Serpentinen auf dem schwankenden Rücken der dahinrasenden Maschine. Es war ein Flug in der Modulation einer Landschaft, durch die Millionen von Jahren, in denen sie entstand.

Diese Recherche hat etwas verändert

Einmal habe ich in Kambodscha der Frage nachgespürt, was nach den Morden der Roten Khmer Gerechtigkeit sein könnte. In einem einsamen Dorf war ich zu Gast bei einer Familie. Wir schliefen zu zwölft in ihrem Stelzenhaus, das bei jedem Schritt wankte, ächzte. Geräusche von Tieren. Seufzen von Menschen. Gefühl der Vergänglichkeit.

© Condé Nast

Irving Penn: Fotografien wie Erscheinungen

Selbst in seinen Stillleben suchte Irving Penn die Spur des Menschen: Die Werke des großen Fotografen stehen in der Tradition Goyas und sind jetzt in Berlin zu sehen.

© Mario Rodriguez/Unsplash

Tod: Dann doch lieber eine Seelenkreuzfahrt!

Auferstehung oder Yolo? Mumie oder Moorleiche? Hölle oder Jenseits? Das sind so die Fragen. Wir haben die Antworten: Was wir mit 22, 36, 41 und 65 über den Tod denken.

© Karen Robinson

Robin Lane Fox: Tief wurzelnde Liebe

Der bekannte Althistoriker Robin Lane Fox schreibt seit 48 Jahren eine legendäre Gartenkolumne in der "Financial Times". Manie oder Disziplin? Ein Besuch in Oxford

Joan Didion: Roadmovie in Worten

Sie ist eine der großen Autorinnen Amerikas. Seit 50 Jahren analysiert Joan Didion ihr Land. Jetzt erscheinen ihre Reisenotizen aus dem Jahr 1970.

"Frauen und Macht": Mehr als nur Jammern

Katerstimmung am Weltfrauentag? Dagegen hilft ein kleines Buch – "Frauen und Macht" von Mary Beard. In England ist sie längst zur Ikone geworden.

"Ulysses": Heiliger James!

Zehn Jahre lang wurde die legendäre Wollschläger-Übersetzung des "Ulysses" von James Joyce überarbeitet. Jetzt darf diese Fassung nicht erscheinen. Wer ist schuld?

Natalja Bode: Die Fotografin von Stalingrad

Wenige Frauen berichteten aus dem Krieg. Die Rotarmistin Natalja Bode ist eine Ausnahme. 75 Jahre nach Kriegsende sind ihre Aufnahmen erstmals in Deutschland zu sehen.

© Natasha Miller/Unsplash

"Vogelgeister": Hocken, schweben, stürzen

Was hören wir, wenn wir Mythen lauschen, unser Ohr an Träume legen, den Vögeln zuhören? Eliot Weinberger hat es auf fast schon synästhetische Weise aufgeschrieben.