Norbert Niemann

Schriftsteller
Geboren 1961, lebt als Schriftsteller am Chiemsee und in München. Zuletzt erschienen die Romane "Willkommen neue Träume" (2008) und "Die Einzigen" (2014). 1997 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet, erhielt er 2015 den Carl-Amery-Preis, 2016 den International Music Theatre Now Award für "Musicophilia" (Bühnenfassung nach Oliver Sacks) und das New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Im April 2017 erschien der Essay "Erschütterungen. Literatur und Globalisierung".
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Populismus: Nur die Quote zählt

Aufmerksamkeit bekommt derzeit nur populistisches Geschrei, nicht die kritische Reflexion. Gerade in Deutschland sollte man sich an die Gefahr von Propaganda erinnern.

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Revolution: Nicht Atmo, sondern Aufstand

Revolutionär sind heute Nassrasierer oder Autos. Was einmal politische Brisanz hatte, wird zur Hohlformel. Dabei wäre echter Widerstand gegen die Verhältnisse so wichtig.

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Populismus: Unsere Leitkultur heißt Bauchgefühl

Populisten finden primitive Antworten auf komplexe Fragen. Wenn sie so viele Menschen damit erreichen, müssen wir dringend unsere Kommunikationsformen ändern.

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Oscarverleihung: Mischt euch ein!

Die Oscarnacht kann eine Bühne für politische Statements werden. Das sollte sie auch. Künstler tragen die Verantwortung, der Gesellschaft Impulse zu geben.

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Platte meines Lebens (16): Live at the Hochhaus

Als unser Autor zum ersten Mal The Who hörte, merkte er, wie etwas in seinem Gehör umsprang: Diese Musik war irgendwie gut und wichtig.