Oskar Piegsa

Redakteur bei ZEIT Campus, DIE ZEIT

Das treibt mich an

Spät aufstehen und den ganzen Tag lesen, schreiben, reisen, streiten, lernen – das geht nur als Student. Oder als Journalist.

Da komme ich her

Ich bin da aufgewachsen, wo halb Norddeutschland in der vierten Klasse auf Klassenfahrt war: in Goslar am Harz. Ich kann das als Reiseziel empfehlen. Nicht nur für Klassenfahrten.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Im Moment verbringe ich viel Zeit auf Krabbeldecken und am Wickeltisch. Und bei dem Versuch, meinem Baby zu vermitteln, dass Karotten-Pastinaken-Brei ganz fantastisch schmeckt. Leider hat das Kind einen ausgezeichneten Bullshit-Detektor.

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Mit der Regisseurin Maike Brochhaus beim Dreh ihres Intellektuellen-Pornos hinter den Kulissen zu sitzen, fand ich ziemlich ungewöhnlich. Vor allem, weil es so lange gedauert hat, bis die Darsteller aufhörten zu reden und anfingen zu fummeln! Das war offenbar nicht nur für mich unvergesslich: Ich wurde auf keinen meiner Texte so oft angesprochen, wie auf meine Reportage über diesen Filmdreh.

Diese Recherche hat etwas verändert

Mit unserem Bericht über die Bielefelder Schummelstudie und mit unserem Ghostwriter-Report haben wir gezeigt, dass an deutschen Hochschulen systematisch und teils erwerbsmäßig gegen die Regeln verstoßen wird. Und, dass das fast nie auffällt. Ich weiß nicht, ob sich dadurch viel verändert hat. Aber als Journalist reicht es mir, dass jetzt niemand mehr behaupten kann, er hätte von nichts gewusst.

Meine wichtigsten Artikel

Weitere Artikel

© imagebroker/imago

Lesetipps: Bücher an Bord!

Pünktlich zum Sommeranfang: Richtig gute Texte für Lesepiraten

© Olaf Heine/Universal

Sasha: Schiefe Ewigkeitsschwüre

"Ich trink den Augenblick auf Ex": Sasha singt auf seinem neuen Album "Schlüsselkind" erstmals auf Deutsch. Das kann man nur schwer ertragen.

"Panikherz": In Liebe zum Rausch

Das Thalia inszeniert "Panikherz" von Benjamin von Stuckrad-Barre. Ein Abend wie in Ekstase. Bis die Drogen nicht mehr wirken.